Jülich: Leere Ladenlokale in Jülich werden zu Kunst-Ateliers

Jülich: Leere Ladenlokale in Jülich werden zu Kunst-Ateliers

Der Kunsthandwerkerinnenmarkt zählt in der Stadt Jülich sicher zu den kulturellen Höhepunkten eines Jahres. So sieht es die Stadt, so sehen es rund 30.000 Besucher. Dieser Erfolg hat die Stabsstelle Stadtmarketing ermutigt, einen weiteren eher ungewöhnlichen Versuch zu wagen.

Die Aktion „Kunst im Advent“ an drei Adventswochenenden soll nämlich nicht an den üblichen Stätten zu finden sein, sondern in insgesamt sechs leerstehenden Geschäftslokalen. Kosten entstehen nicht, wie Dezernentin Katarina Esser im Ausschuss für Kultur, Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing erklärte.

„Die Lokale werden uns mietfrei zur Verfügung gestellt, wir bezahlen lediglich kleinere Betriebskosten.“ Und die, so Esser, würden durch Einnahmen der Standgebühren refinanziert. Die Grundidee hinter dem Projekt überzeugte den Ausschuss, der seine Zustimmung signalisierte. Zum einen werde der örtliche Einzelhandel unterstützt, hieß es. Zudem sorgt „Kunst im Advent“ sicherlich zu einer Belebung der Innenstadt, speziell in der Düsseldorfer Straße, Marktplatz und Kleine Rurstraße.

Die Kunstaktion schaffe außerdem eine Verbindung zwischen dem Schlossplatz mit dem Weihnachtsmarkt und dem Marktplatz. Die Schaufenster der nicht vermieteten Geschäftslokale sollen ansprechend gestaltet werden. Zudem arbeitet die Stadtmarketing-Stelle an einem Rahmenprogramm — mit Weihnachtsmärchen in der Stadtbücherei, Krippenausstellung der Rurdorfer Krippenfreunde in einem Schaufenster oder einer Backaktion für Kinder in einer Jülicher Bäckerei. Vorgesehen sind auch ein Adventsbrunch im KuBa sowie ein musikalisches Programm auf dem Marktplatz.

(hfs.)
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