Lich-Steinstraß: Landesliga: Lich-Steinstraß verliert in Breinig

Lich-Steinstraß: Landesliga: Lich-Steinstraß verliert in Breinig

Vor dem Beginn waren die Gastgeber als Aufstiegskandidat gehandelt worden. Nach dem Schlusspfiff hatte der SV Breinig mit einem 1:0 gegen Germania Lich-Steinstraß diesen Spekulationen Nahrung gegeben.

Der Germanen-Trainer Jasco Coralic schränkte allerdings sofort ein: „Das war heute viel zu einfach für Breinig.“ Für ihn ging der Sieg letztlich in Ordnung, seine Mannschaft war aber andererseits weit unter ihren Möglichkeiten geblieben. Sowohl Ali Makki (12., 49., 80.) und Visar Behrami (55.), als auch Nils Golnow (62.) hatten gute Chancen, scheiterten letztlich jedoch am gegnerischen Keeper, einem Verteidigerbein oder den eigenen Nerven. Bei Germania Lich-Steinstraß läuft es noch nicht rund.

Der einzige Treffer durch Patrick Westphal (19.) fiel nach einem Freistoß, bei dem die Abwehr nicht sicher und der Torhüter nicht konsequent reagierten. Zu diesem Zeitpunkt sicher unglücklich, aber auch nicht spielentscheidend.

Wichtiger war in diesem Zusammenhang die Unsicherheit und Angst der Germanen vor dem Gegner. „Wir hatten viel zu viel Respekt vor Breinig“, erklärte der Trainer, der sich seine Spieler in der Kabine „zur Brust“ nahm.

Danach spielte Lich-Steinstraß gradliniger und aggressiver und übernahm auch die Regie auf dem Rasen. „In der zweiten Hälfte waren wir die bessere Mannschaft“, stellte Coralic klar, der von der Leistungsfähigkeit seiner Elf überzeugt ist. Er selbst sieht Breinig vor Lich-Steinstraß, für einen potentiellen Aufsteiger habe die Mannschaft jedoch eindeutig zu wenig gezeigt.

Für die Germanen gelte es, in einen Trainings- und Spielrhythmus zu kommen. Die Vorbereitung diesem Sommer ist nicht nach den Vorstellungen des Trainer verlaufen. Deshalb geht für ihn auch die Niederlage in Breinig in Ordnung, der Blick müsse nun nach vorne gehen.

(tm)