Lametta-Sitzungen im Jülicher KuBa mit Thomas Beys und Gästen

Jülich: Lametta-Sitzungen in Jülich: Besinnung mit Stimmung

Die von Thomas Beys alias „der Präsident“ geleiteten zwei Lametta-Sitzungen im Kuba sind erneut ein großer Erfolg geworden. Das einzige Mitglied der KG Övverm Bersch e.V. gestaltet seine Sitzungen immer nach den drei Grundregeln: „Mer muss de Feste fiere wie se falle“, „Leever rich un jesund als ärm un krank“ und „Dä Präsident hät immer rääch“.

Beginnend mit dem Lametta-Song begrüßte der Präsident sein Publikum im ausverkauften Festsaal, das mit Lichterketten und Lametta passend zum Anlass kostümiert war. Ein buntes Programm mit zahlreichen Künstlern sorgte für einen äußerst kurzweiligen Abend, und der Gastgeber schlüpfte selbst in zwei unterschiedliche Rollen mit entsprechender Kostümierung.

Die Mitglieder der Gebäckstreetboys sorgten für allerbeste Laune im KuBa. Foto: Wickmann

Den Anfang machte Bauchredner Peter Kerscher, der samt Kuh Dolly das Publikum mit witzigen Anekdoten zum Lachen brachte und sich auch einen Assistenten aussuchte, der als lebende Handpuppe Dollys Part übernahm. Selbstverständlich wurde eine Zugabe verlangt, die auch prompt gegeben wurde.

Im Anschluss erhielt Kerscher vom Präsidenten wie alle auftretenden Künstler ein Kölschglas der KG Övverm Bersch. „Ich finde die Atmosphäre hier in Jülich ganz besonders und freue mich, dass das Publikum so toll mitgemacht hat“ berichtete Kerscher im Anschluss.

Für die richtige kölsche Musik sorgte Lupo, die mit ihren Songs, die auch Irish Folk-Einflüsse hat, das Publikum sofort begeistern konnte. Die Gruppe begeisterte vom ersten Takt an und lieferte mit ihrem neuen Song „För die Liebe nit“ eine tolle Zugabe ab. Auch Sänger Yannick Weingartz war von der Stimmung im Kulturbahnhof begeistert und freut sich auf ein Wiedersehen.

Für den richtigen Humor sorgte der Auftritt von Frau Kühne, die vom Bierkonsum ihres Mannes, den ersten Fahrstunden ihres Sohnes oder der Kalorienberatung bei Edeka berichtete und dafür viel Applaus bekam.

Bei seinem Auftritt sorgte Sänger und Entertainer Tommy Walter mit Titeln wie „Can you feel the Love tonight?“ oder „Wunderschöne Weihnachtszeit“ für gute Stimmung.

Besonders gut kam der Auftritt von Beys als Jülicher Bürgermeister Axel Fuchs an, bei dem er nach einem Telefonat mit Landrat Wolfgang Spelthahn ein Video über die politischen Erfolge in Jülich drehen muss und trotz mehrerer Anläufe alles durcheinanderbringt und seine Sekretärin zur Verzweiflung treibt.

Eine Boyband gebacken

Für viele Lacher sorgte auch die zweite Rolle des Präsidenten, in der er als einer der vier Sänger der Gebäckstreetboys auf die Bühne tritt. Diese besondere Boygroup gestaltet zahlreiche Stücke des amerikanischen Originals oder anderer Gruppen wie Take That mit einem neuen Text zum Thema Backen aus oder lädt alle zum Feiern in die Jülicher Disco Pulvermühle ein.

So entstanden neue Klassiker wie „Oma Bäcker“, „Ich koche und backe für Ruth“, das „Kuhkaff-Girl“ oder „Kumm, jonn mer in de PM“. Das Publikum war begeistert und natürlich wurde lautstark eine Zugabe gefordert.

Zum Finale einer überaus unterhaltsamen Lamettasitzung stürmten die 16 Musiker der Kölner Band „De Bajaasch“ die Bühne und spielten mit „Kölsche Jung“, „Leev Marie“ oder „In unserm Veedel“ einen Hit nach dem anderen. Zum Abschied verkündete der Präsident allen eine frohe Weihnachtszeit und freute sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

(bw)