"Kurs": Zusammenarbeit der Goltstein-Schule und der Peter Vossen GmbH

„Kooperation Unternehmen der Region und Schulen“ : Zusammenarbeit der Goltstein-Schule und der Peter Vossen GmbH

Die Goltstein-Schule und die Peter Vossen GmbH haben sich im Rahmen der Initiative „Kurs“ („Kooperation Unternehmen der Region und Schulen“) zur Zusammenarbeit entschlossen.

Die Kooperation bietet den Schülern die Gelegenheit, Einblicke in die Berufswelt des Apparate- und Behälterbaus und die verschiedenen Ausbildungsberufe zu erhalten. Neben Betriebserkundungen für Schüler werden auch Betriebsbesichtigungen für Lehrer angeboten.

Ein wichtiger Baustein der Berufsvorbereitung in der Schule ist, dass Auszubildende der Peter Vossen GmbH den Schülern die Ausbildungsberufe des Unternehmens und die geforderten Schlüsselqualifikationen im Fachunterricht vorstellen. In den regulären Technikunterricht bringen darüber hinaus Auszubildende, Schweißfachkräfte und Technische Zeichner im Bereich Metalltechnik zusätzliche theoretische und praktische Fachkenntnisse und Fertigkeiten als Experten ein und gestalten aktiv den Unterricht.

Die Peter Vossen GmbH ist ein traditionelles Familienunternehmen in dritter Generation und fertigt am Standort Düren seit 1945 Apparate und Behälter nach individuellen Kundenanforderungen für die unterschiedlichsten Branchen. Aktuell verarbeitet man hier fast 40 verschiedene Werkstoffe, wie zum Beispiel Titan, Hasteloy und Zirkon. „Wir freuen uns sehr über die jetzt beginnende Kooperation mit der Goltstein-Schule. Durch das ‚Kurs’-Programm wird jungen Menschen schon während der Schulzeit ganz praktisch die Möglichkeit gegeben, Einblicke in das Berufsleben zu erhalten“, sagte Armin Vossen, Geschäftsführer der Peter Vossen GmbH.

„Die Hauptidee von Lernpartnerschaften ist es, den Jugendlichen möglichst früh eine Verzahnung mit der Arbeitswelt vor Ort zu ermöglichen und so für beide Seiten eine ‚Win-Win-Situation‘ zu schaffen“, ergänzte Michael Arth von der an der „Kurs“-Initiative beteiligten Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen und fügte hinzu: „Dies geschieht zum Beispiel dadurch, dass interessierte Schüler durch Praktikumsplätze an das Unternehmen herangeführt und allgemein bei der Entwicklung einer beruflichen Perspektive unterstützt werden.“

Sonja Kallas als Vertreterin der Bezirksregierung Köln lobte den interdisziplinären Ansatz von „Kurs“: „Durch praxisnahe Unterrichtsprojekte profitieren die Schüler direkt vom Expertenwissen des Unternehmens. Innovative kleine und mittlere Unternehmen sind dabei willkommene Partner.“

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