Güsten: „Kunst im Garten” lockt viele Besucher auf den Garitz-Hof

Güsten: „Kunst im Garten” lockt viele Besucher auf den Garitz-Hof

Hinter der Einladung mit dem schlichten Titel „Kunst im Garten” in das Hofgelände der Familie Garitz in Güsten verbarg sich die geballte Kreativkompetenz von 15 Ausstellern.

Mit der bewährten Mischung aus Kunst, Kunsthandwerk und lukullischen Spezialitäten wurde auch die dritte Auflage der Veranstaltung zu einem großartigen Erfolg für alle Beteiligten. In Form von Objekten aus Tafelsilber, Schmuck, Papierkunst, Raku-Keramik, Skulpturen, Textilkreationen, Gemälden und Fotografie auf der einen Seite und Likören, Geeles und Weinspezialitäten auf der anderen ließen sich die Besucher mit der dargebotenen „Kost für Leib und Seele” verwöhnen.

Begünstigt durch das herrliche Spätsommerwetter strömten bereits kurz nach Öffnung der Tore die Gäste in Scharen zu den Ständen, bewunderten die vielfältigen Kunstwerke und nahmen erfreut die unvoreingenommene Bereitschaft der Künstler zu Gesprächen und Fachsimpeleien wahr. „Diesmal haben wir auch einen Quotenmann dabei”, verkündete Gastgeberin Tordis Garitz schmunzelnd im Rückblick auf die Ausstellungen der vergangenen Jahre, bei denen das kreative Team ausschließlich von Frauen besetzt war.

Den männlichen Part übernommen hatte der Dürener Heinz Braun, der nicht nur mit seinen Fotografien zu überzeugen wusste, sondern auch mit wohl klingendem Gesang und Gitarrenspiel zur musikalischen Unterhaltung beitrug. Das Besondere an Brauns künstlerischen Fotos ist die gespiegelte Perspektive als Gestaltungsmittel. Aus alltäglichen Ansichten werden so neue Impressionen mit individuell empfundenen Aussagen. Weitere musikalische Akzente setzte am Ausstellungssamstag die Gruppe „Tonalita”.

Die gemütliche Atmosphäre im stilvollen Ambiente fand am Sonntag, begleitet vom Duo „SpellOtones”, ihre Fortsetzung. Als dann der letzte Besucher das Gelände verlassen hatte, zog Tordis Garitz eine rundum positiv Bilanz: „Den Leuten hat es so gut gefallen, dass einige ?Wiederholungstäter sogar an beiden Tagen gekommen sind.”

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