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Jülich: „Kultur ohne Grenzen” bot indische Raga-Musik

Jülich : „Kultur ohne Grenzen” bot indische Raga-Musik

Ein Konzert der besonderen Art veranstaltete Barbara Jahn vom Verein „Kultur ohne Grenzen”.

In ihren eigenen vier Wänden an der Kommstraße Jülich zeigten die indischen Musiker Preetam Banerjee und Sanjoy Banejee ihr Können. Eigens aus Indien angereist, übermittelte das Duo den Besuchern einen Eindruck von der traditionellen indische Raga-Musik. Mit der Sitar, einem Saiteninstrument, und den indischen Trommeln Tablas begeisterten sie zahlreichen Zuhörer.

Preetam Banerjee ist ein 27-jähriger Musiker der jungen indischen Generation. Als Spross einer musikalischen Familie aus Kalkutta lernte er schon in früher Kindheit das Spielen der Sitar, wobei sein Großvater sein erster Lehrer war. Mittlerweile kann er mit seinem künstlerischen Stil mehrere Auftritte in ganz Europa vorweisen.

In Jülich war er jedoch zum ersten Mal zu Gast. „Jülich ist eine sehr schöne Stadt. Die Leute sind sehr nett hier, vor allem sehr kulturell bewandert”, zeigte sich der Musiker begeistert von der Forschungsstadt.

Sein ebenfalls aus Kalkutta stammender Freund Sanjoy Banejee ist ein talentierter Tabla-Spieler und Sänger. „Das Tabla-Spielen hat eine lange hinduistische Tradition. Die mit Ziegenleder bespannten Trommeln werden unterschiedlich geschlagen”, erklärte er sein Instrument.

Zum Spiel der Beiden schuf Gastgeberin Barbara Jahn mit Kerzenlicht und indischen Speisen das passende Flair in ihrem Haus. Außerdem schmückte sie die Wände mit Bildern des in Weisweiler lebenden irakischen Maler Faris Al Qeshtaini, der wie viele andere im Exil lebende Künstler vom Verein „Kultur ohne Grenzen” unterstützt wird.