Jülich: „Kleiner HSV“ verstärkt sich in der Breite

Jülich: „Kleiner HSV“ verstärkt sich in der Breite

„Wir wollen den Klassenerhalt schaffen“, sagt Trainer Josef Spilles vom Hambacher Spielverein. Eine Zielvorgabe, die Spilles und sein Co-Trainer Markus Pütz bereits im vergangenen Jahr nach dem verspäteten Aufstieg hervorragend, so sagen es jedenfalls die Vereinsverantwortlichen, erfüllten.

Mit 40 Punkten und Tabellenplatz 8 hatte das Team letztlich nie etwas mit dem Abtieg zu tun. Und dies, obwohl das Verletztenpech den Blau-Weißen nahezu stetig treu blieb und man dementsprechend immer zum Improvisieren gezwungen war.

Josef Spilles führt den Hambacher Spielverein in seine zweite Saison in eine Liga, die nach seinen Worten ausgeglichener ist. „Zwei Übermannschaften sind weg, die jetzigen 16 Teams halte ich durchweg für gleichwertig.“

Wie man den Weggang von so wertvollen Spielern wie Tobias Frohn und Mohamad Makki kompensieren könne, dies ist für den HSV-Trainer die spannende Frage.

Insgesamt fünf Akteure haben den Kader verlassen, hinzu kommt zur aktuellen Vorbereitung erneut ein Verletztenlazarett, das zwischenzeitlich leer geworden war, „aber nun wieder gefüllt ist“, bedauert Obmann Hans-Theo Görres. Mit Innenverteidiger Patrick Amft, Ilir Halili und den Brüdern Jonas und Philipp Hamacher sowie Lukas Gatzen fallen in den ersten Wochen wieder wichtige Akteure aus, die in der letzten Serie schon monatelang zum Zuschauern verurteilt waren.

Um die mit dem Weggang von Top-Torjäger Frohn entstandene Lücke im Angriff einigermaßen schließen zu können, holten die Vereinsverantwortlichen mit Timo Strüver ein Eigengewächs wieder zurück. Strüver soll sich nach den Stationen Lich-Steinstraß, Frankonia Broich und zuletzt Arnoldsweiler II nun als groß gewachsener Mittelstürmer in Hambach verdient machen.

Von der SG Germania Binsfeld kommt der 21-jährige Simon Klaer, der bereits über reichlich A-Ligaerfahrung verfügt. „Und mit Niklas Bongartz haben wir einen weiteren hoch talentierten Spieler verpflichten können“, unterstreicht Görrres, dass sich der HSV-Kader damit in der Breite verbessert hat. Den 26-köpfigen Kader vervollständigen noch Bastian Breuer von Germania Lich-Steinstraß und Marc Giesen von Eschweiler über Feld- Girbelsrath.

(hfs.)