Körrenzig/Randerath: Kleinen Schafbock grausam verstümmelt

Körrenzig/Randerath: Kleinen Schafbock grausam verstümmelt

Glück im Unglück hatte ein Schafböckchen, das fast tot am Ufer der Rur gefunden wurde. Das teilte der Tierschutzverein Notfelle Kunterbunt mit. Unbekannte hatten ihm demnach beide Ohren abgeschnitten und ihn dort liegen gelassen.

Das Schafböckchen wurde in der Nähe des Körrenziger Weges zwischen Brachelen und Körrenzig gefunden. Tierfreunde haben einen guten Platz für ihn gefunden. Er ist jetzt bei den Notfellen Kunterbunt (Gegen Haus- und Wildtiermord e.V) in Heinsberg-Randerath. Hier kümmern die Mitglieder sich um den kleinen Bock. Mittlerweile hat er einen Spielgefährten gefunden.

Notfelle Kunterbunt ist ein kleiner Schutzhof für Tiere. Der eingetragene Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, alten, kranken oder nicht mehr gewollten Tieren zu helfen.

Suche nach Zeugen

Die erste Vorsitzende des Vereins Gabi Hesterkamp bittet nun alle, die vielleicht am Donnerstag, 8. März, jemanden mit dem Schaf am Rurufer beobachtet haben, sich unter Telefon 0171/3051771 oder unter der E-Mail-Adresse ghesterkamp@aol.com zu melden. Hinweise werden vertraulich behandelt. Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein Straftatbestand, den auch die Polizei verfolgt, sobald ihr Hinweise vorliegen. Der Verein bittet Zeugen, wenn es möglich ist, Fotos zu machen, falls Fälle des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz beobachtet werden. Die Beweise und Aussagen nimmt die Polizei entgegen. Tierschutzvereine können dabei behilflich sein.

Wie sich das Schafböckchen weiterentwickelt, das nach seinem Retter benannt wurde und nun den Namen Sascha trägt, können Interessierte auf der Facebookseite Notfelle Kunterbunt (Gegen Haus- und Wildtiermord e. V.) verfolgen, hier werden auch alle anderen Schützlinge des Vereins vorgestellt.