Klare Niederlage, unglückliches Unentschieden

Bezirksliga : Flaute im Sturm der Grün-Weißen

Es war nicht der Spieltag der beiden hiesigen Bezirksligisten Welldorf-Güsten und Lich-Steinstraß. Die Grün-Weißen verloren mit 0:2 gegen Jugendsport Wenau, die Germania kam gegen Weilerswist nicht über ein 1:1 hinaus. Die nächste Aufgabe wartet für GW in Mechernich beim TuS, für die Germania geht es zu den Jugendsportlern nach Wenau.

Grün-Weiß Welldorf-Güsten: „Wir hatten die komplette Offensivabteilung nicht zur Verfügung. Deshalb kann ich der Mannschaft auch keinen Vorwurf machen. Sie hat alles versucht“, sagte Welldorf-Güstens Trainer Winnie Ronig nach dem 0:2 auf eigenem Platz gegen die Jugendsportler aus Wenau. Die, und dies wurde seitens der Hausherren gelobt, absolut verdient die Punkte mit nach Hause genommen hätten.

Das befand auch Wenaus Coach Marco Bachmann: „Unser Sieg geht vollkommen in Ordnung. Bei größerer Konzentration hätten wir noch das eine oder andere Tor nachlegen können. Wir haben eine richtig gute Reaktion auf das 3:4-Spiel gegen Frechen gezeigt“, lobte er.

Die Grün-Weißen mussten ohne dreimal Makki, Daniel Thauer und Gabriele de Benedetto antreten. Somit waren etatmäßige Stürmer Mangelware. Die Platzelf erspielte sich folglich in den fairen 90 Minuten keine gute Tormöglichkeit. „Allenfalls ein paar halbe“, machte Ronig darüber hinaus klar, „dass Wenau ja wirklich keine Laufkundschaft ist, die bisher beste Mannschaft war, gegen die wir gespielt haben“.

So wurde das 0:2 schnell abgehakt, der Blick geht nach vorne. Da muss man allerdings erst am 14. November ran. In der Auswärtspaarung gegen den TuS Mechernich. „Wir haben jetzt zehn Tage Pause, die angeschlagenen und verletzten Akteure können regenerieren“, meint Ronig, der dann wieder auf Thauer zurückgreifen kann. Dafür ist aber Vladi Löwen nach seiner jetzigen fünften gelben Karte gesperrt. (hfs.)

Germania Lich-Steinstraß: Die Gefühlslage beim Germanen-Trainer Daniel Schmitz war wechselhaft. „Ich freue mich darüber, dass die Mannschaft nach dem Rückstand nicht aufgegeben und sich gegen die Niederlage gestemmt hat“, lobte er den Einsatzwillen seiner Germanen.

Die Mannschaft hatte in der ersten Halbzeit gegen den SSV Weilerswist deutlich mehr Ballbesitz gehabt und auch einige vielversprechende Attacken gegen das gegnerische Tor gelaufen. Letztlich aber ohne zählbaren Erfolg. Nach dem Treffer durch Ryo Hamaya (48.) brauchte es bis zur 70. Minute, eher wieder einmal ein Strafstoß den erlösenden Punktgewinn lieferte. Derzeit beweist sich der angeschlagene Seyit Ceylan als sicherer Vollstrecker. Aber gegen die sehr defensiv stehenden Gäste war Schmitz ein Punkt einfach zu wenig. „Das Unentschieden hilft niemandem.“

(tm)
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