Aldenhoven: Klamme Kommune Aldenhoven bittet Bürger ab 2011 zur Kasse

Aldenhoven: Klamme Kommune Aldenhoven bittet Bürger ab 2011 zur Kasse

Die Aldenhovener müssen ab 2011 mit höheren Gebühren rechnen. Für eine entsprechende „Anpassung der Gebührensatzung” hat sich der Gemeinderat grundsätzlich ausgesprochen. Die Vereine müssen Abstriche bei den gemeindlichen Zuschüssen machen, die freiwillige Leistungen darstellen.

Beschlossen wurden der Haushalt 2010 mit einem Minus von 7,1 Millionen Euro und zugleich die mittelfristige Finanzplanung bis 2013, die für ein Haushaltssicherungskonzept (HSK) erforderlich ist. Allerdings hat das Zahlenwerk keine Chance, von der Kommunalaufsicht genehmigt zu werden.

Aldenhoven bleibt, da ein Haushaltsausgleich mittelfristig nicht zu schaffen ist, im Nothaushalt und damit unter Kuratel. Die Gemeinde müsse, so sagte Bürgermeister Lothar Tertel, „Bewegung zeigen”, um ihren Sparwillen gegenüber den Aufsichtsbehörden zu demonstrieren.

Während die oppositionelle CDU auf einer Erhöhung der Gewerbe- und Grundsteuer beharrte, lehnte sie es ab, dass bei den Vereine gespart wird. Die beschlossene Reduzierung beläuft sich auf zehn Prozent in 2011 und jeweils fünf Prozent in den beiden Folgejahren.