Jülich: Karl Petrasek: Ein Pfeiler der Gemeinde

Jülich: Karl Petrasek: Ein Pfeiler der Gemeinde

Ein wichtiger Pfeiler in der evangelischen Gemeindearbeit in Jülich ist Karl Petrasek. Bereits seit 25 Jahren unterstützt er die Gemeinde als Prädikant. Sein silbernes Ordinationsjubiläum feiert der gebürtige Prager mit einem Gottesdienst am Sonntag, 13. Februar, um 10 Uhr in der Christuskirche.

Als er im Februar 1986 ordiniert wurde, diente er bereits seit langem aktiv in der Gemeinde, gehörte seit 1976 dem Presbyterium an, in dem er später als Kirchmeister die Finanzen verwaltete und das er erst 2004 wieder verlies.

Lesepredigten von Laien kannte er schon von seinem Aufenthalt in Marktheidenfeld, Unterfranken. Dort „strandete” er im Jahr 1948, nachdem er nach Kriegsende in der damaligen Ostzone gelebt hatte. Erst 1959 kam Karl Petrasek berufsbedingt nach Jülich in die Koslarer Firma Schleipen & Erkens, wo er in der Produktion von Spezialpapieren tätig war.

Die Bitte, einen Lesegottesdienst abzuhalten, trug ihm Pfarrer Karl-Heinz Haubrich in den 70er Jahren an, als sich bei diesem die Arbeit häufte.

Die Aufgabe erschien reizvoll, so dass Karl Petrasek Lesegottesdienste bis 1984 abhielt. Daran anknüpfend fragte ihn der damals neue Jülicher Pfarrer Dr. Thomas Kreßner, ob er nicht das Amt des Predigthelfers übernehmen wolle. Da Petrasek voll im Beruf stand, erbat er sich zunächst Bedenkzeit, sagte letztendlich jedoch zu.

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