Jülich: Karl Heinz Mader präsentiert seine erste Kunstausstellung

Jülich: Karl Heinz Mader präsentiert seine erste Kunstausstellung

Für Karl Heinz Mader ist es die erste Ausstellung. Vor 14 Jahren begann er, sich mit Malerei zu beschäftigen und hat bisher nur für sich und seine Familie künstlerisch gearbeitet. Seine Bilder hängen allerdings auch in seinen beiden logopädischen und ergotherapeutischen Praxen in Linnich und Jülich und fanden dort schon viel Beachtung.

Erst durch die Anregung zweier Freunde wagte er den Schritt in die Öffentlichkeit. Bis zum 30. Juni zeigt er einige seiner Arbeiten im Beratungs-Center der Sparkasse Düren in Jülich am Schwanenteich. Zur Ausstellungseröffnung freute sich Leiterin Karin Pütz, den Künstler, seine Familie und Freunde zu begrüßen. Mader liebt die Farben, die er mit Spachtel, Pinsel oder Schwamm auf die Leinwand aufträgt, eine Technik, die er selbst erarbeitet hat. Abschließend werden sie noch mit farblosem Lack oder Firniss überarbeitet.

Die Anregungen zu seinen Bildern nimmt er aus dem, was um ihn herum geschieht, aus Büchern und Zeitschriften, aus der Natur und seiner Umgebung. Doch oft sind es auch seine Gefühle oder Träume, die ihn inspirieren und so sagt er selbst: „ Meine Bilder entstehen aus dem Bauch heraus, ich spinne dann die Gedanken weiter und meist verselbstständigen sie sich“. Er hält es wie Picasso, den er sehr bewundert und der einst sagte: „Ich habe Jahre gebraucht, um wieder wie ein Kind malen zu können“.

„Gefühle“ findet er, sei der richtige Titel für seine erste Ausstellung, denn Kunst ist für ihn eine Sache des Gefühls. Dies bestätigte Markus Forg, der den Künstler und seine Arbeit kurz vorstellte. „Mader ist ein Gefühlsmensch“, erklärte er dann auch und bezeichnete ihn als Lebenskünstler, der sein Leben und seine Erfahrungen in der Kunst festgehalten hat. „Immer Mensch bleiben“, so sagte er, sei sein Motto und schloss die Ausführungen an den Künstler gewandt mit den Worten: „Auch wenn ich nichts von Kunst verstehe, so verstehe ich dich“.

(Kr.)