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Aldenhoven: Kamera findet Brandnester und Verschüttete

Aldenhoven : Kamera findet Brandnester und Verschüttete

Dieses Gerät kann Menschenleben retten und ist darüber hinaus vielseitig einsetzbar. Die Gemeinde Aldenhoven hat eine hochmoderne Wärmebildkamera angeschafft. Bürgermeister Lothar Tertel übergab sie in die Obhut der Feuerwehr.

In ihrem kürzlich aufgestellten und vom Rat beschlossenen Brandschutzbedarfsplan hatte sie diese Anschaffung als vordringlich bezeichnet, um im Ernstfall versteckte Brandnester, Verschüttete oder Verletzte aufspüren und gezielt bergen zu können.

Wichtig ist, dass das außerordentlich temperaturempfindliche Gerät nicht nur die unterschiedliche Wärme farblich darstellt, sondern auch misst, in Gradzahlen und mit Echtheitszertifikat beweiskräftig dokumentiert. Selbst Füllstände an Behältern oder Leckagen an Rohren können hiermit festgestellt werden.

Das kleine handliche Gerät, welches wie ein überdimensionaler Feldstecher aussieht, kann noch viel mehr. Der Thermographie-Modus ist vortrefflich geeignet, um Gebäude nach energetischen Gesichtspunkten zu beleuchten. Bei den derzeitig anlaufenden Energie-Einsparmaßnahmen an den öffentlichen Gebäuden der Gemeinde ist dieses Gerät geeignet, um Schwachstellen aufzuspüren und zu dokumentieren.

Für die Entscheidungsträger also ein ganz wichtiges und wertvolles Instrument, welches die Gemeinde beschafft hat.

Gemeindebrandinspektor Wilfried Thelen, der sich vor der Anschaffung eingehend mit den auf dem Markt befindlichen Angeboten befasst hat, ist davon überzeugt, mit dem Gerät eine hervorragende Wahl für Aldenhoven getroffen zu haben.