Jülich: Jülicher Unternehmen Meteoviva wird für rasantes Wachstum ausgezeichnet

Jülich: Jülicher Unternehmen Meteoviva wird für rasantes Wachstum ausgezeichnet

Das Jülicher Unternehmen Meteoviva wurde vor kurzem in München mit dem „Technology Fast 50 Award“ des Wirtschaftsprüfungsunternehmen Deloitte ausgezeichnet.

Damit gehört es zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen der deutschen Technologiebranche. Meteoviva hat eine vorausschauende wetterabhängige Steuerung der Gebäudetechnik entwickelt, die in 70 Großobjekten in ganz Deutschland eingesetzt wird.

Grundlage für die Rangliste der „Deloitte Technology Fast 50“ ist das prozentuale Umsatzwachstums der letzten vier Geschäftsjahre. Meteoviva hat in diesem Zeitraum ein Plus von rund 260 Prozent erzielt und landet damit auf Rang 18. Basis für diese rasante Entwicklung ist der Erfolg der selbst entwickelten smarten Technologie „Meteoviva Climate“.

Sie analysiert mit Hilfe eines Rechenmodells und Algorithmen sämtliche Daten, die das Raumklima eines Gebäudes beeinflussen, und verarbeitet diese zu smarten Steuerdaten. Auf diese Weise lässt sich die Anlagentechnik eines Gebäudes effizienter fahren. In der Folge sinken Energieverbrauch als auch CO2-Ausstoß signifikant.

Dr. Jan Scheffler, Geschäftsführer der Meteoviva GmbH, zu dem rasanten Wachstum der letzten vier Jahre: „Alle reden jetzt vom Internet of Things. Unser Ansatz war von Anfang an, ganzheitlich zu denken und relevante Daten miteinander zu vernetzen, auszuwerten und daraus Überwachungs- und Steuerdaten für Anlagen und Anwendungen vor Ort bereitzustellen. Aus diesem Grund sind wir mittlerweile ein interessanter Partner sowohl für die Immobilienwirtschaft als auch für die Industrie und die Energiewirtschaft geworden.“

Auch Deloitte sieht das so. „Wir freuen uns über diese couragierten Unternehmer, die im internationalen Wettbewerb mit eigenen Technologien und Ideen erfolgreich sind. Ihr Engagement belohnen wir mit dem Fast 50 und unterstützen so die Innovationskraft des Wirtschaftsstandorts Deutschland“, erläutert Dr. Andreas Gentner, Partner und Bereichsleiter bei Deloitte.