Jülich: Jülicher Tafel braucht Unterstützung

Jülich: Jülicher Tafel braucht Unterstützung

Die Jülicher Tafel präsentiert sich am Samstag, 10. Oktober, in der Innenstadt. Der Deutsche Tafeltag fand bereits am 3. Oktober zum neunten Mal statt.

Überall in Deutschland präsentierten örtliche Tafeln ihr Engagement für eine solidarische Gesellschaft. Die Tafeln stehen für eine gelebte Willkommenskultur und verstehen sich als Brückenbauer einer gerechteren Gesellschaft.

Der diesjährige Deutsche Tafeltag steht stark unter den Eindrücken der aktuellen Flüchtlingssituation in Deutschland. Mittlerweile erhalten über 150.000 Flüchtlinge Unterstützung von den Tafeln. In manchen Tafeln hat sich die Gesamtzahl der Bedürftigen nahezu verdoppelt. Die Jülicher Tafel unterstützt aktuell circa 765 Flüchtlinge.

Die stark gestiegene Nutzerzahl hat deutliche Auswirkungen auf die Arbeit einer Tafel: Es fehlt vielerorts vor allem an Lebensmitteln, Geld für gestiegene Logistikkosten und an ehrenamtlichen Helfern. Die Vorsitzende der Jülicher Tafel, Maria Güldenberg, schildert die Situation wie folgt: „Auch in Jülich steigt die Zahl der bedürftigen Menschen immer weiter.

Tafeln sind häufig eine der ersten Anlaufstellen für Menschen in Not. Als Zufluchtsort werden Tafeln aktuell über die Maße beansprucht. Die zunehmende Zahl von Flüchtlingen bei der Jülicher Tafel ist für uns eine riesige Herausforderung und bringt unsere Tafel an ihre Belastungsgrenze.

Deshalb mein Appell: Helfen Sie uns zu helfen. Wir sind dringend auf zusätzliche Spenden und Unterstützung angewiesen, um die Lage bewältigen zu können. Denn wir möchten Menschen in akuten Notsituationen nicht abweisen müssen.“

Lokale Spender, Privatpersonen und „zukünftige Helfer“ werden gebeten, sich an die Jülicher Tafel, unter Telefon 02461/99 52 44, oder per E-Mail unter: post@juelicher-tafel.de, zu wenden.