Koslar: Jülicher Stammhaus als „lernende Organisation“ gefeiert

Koslar: Jülicher Stammhaus als „lernende Organisation“ gefeiert

Zehn Jahre Stammhaus ist „ein Grund zum Feiern“ — gerne auch mehrmals. So folgte auf die Jubiläumsveranstaltung mit Musik-, Theater- und Tanzprogramm im KuBa nun der offizielle Teil in der Bürgerhalle Koslar.

Wer sich aber ein Festkommers im üblichen Sinne vorstellt, irrt. In der ersten Reihe saßen nicht die illustren Gäste, sondern „die, um die es hier geht“, nämlich die Stammhausbewohner, wie Bürgermeister Axel Fuchs es formulierte.

Zunächst präsentierten diese musikalisch/tänzerisch eine „Revue“ aus ihrem Konzertprogramm. Eingespielte Audios und Videos mit Gesängen und Sketchen der Menschen mit Handicap lockerten das weitere Programm auf.

Helene-Fischer-Double

Nach dem Büffet begeisterte abends ein Überraschungsact in Gestalt eines Helene-Fischer-Doubles. Jeder Redner erhielt nach seiner Ansprache einen in Geschenkpapier gehüllten „Handicap“-Preis. Das Essentielle brachte Fördervereinsvorsitzender Wolfgang Wetzler in seiner „kleinen Zeitreise“ auf den Punkt: „Dass es gelungen ist, eine Einrichtung zu schaffen, wo 18 Menschen mit Handicap so selbständig wie möglich und so betreut wie nötig leben können“.

Leiterin Ingrid Brieden gefiel der Begriff „lernende Organisation“ für das Stammhaus. Für sie steht fest: „Die besten Lehrmeister in den ganzen zehn Jahren wart ihr, liebe Bewohner.“

(ptj)