Jülicher Schlosskonzerte werden fortgesetzt

Konzert : Das Dover-Quartett kommt nach Jülich

Die Kammerkonzert-Reihe der Jülicher Schlosskonzerte wird am Sonntag, 17. März, um 20 Uhr in der Schlosskapelle der Zitadelle mit dem Dover-Quartett aus den USA fortgesetzt.

Das Ensemble gilt als eines der bemerkenswertesten jungen Streichquartette dieser Tage. Die Mitglieder des Quartetts lernten sich 2008 am Curtis Institute of Music in Philadelphia kennen. 2013 konnten sie den internationalen Wettbewerb im kanadischen Banff für sich entscheiden. Die Banff-Siegertournee wurde für das Ensemble zu einem phänomenalen Erfolg – in Berlin, Düsseldorf, Bremen, Nürnberg, Meran und Hamburg waren Presse und Veranstalter restlos begeistert.

In den vergangenen Jahren gab das Dover-Quartett zahlreiche Konzerte in den USA, Kanada und Südamerika. Alle vier Musiker sind gefragte Solisten und konzertierten mit renommierten Orchestern wie dem Philadelphia Orchestra, Tokyo Philharmonic, Kansas City Symphony und BBC Concert Orchestra. In Europa war das Ensemble in der Wigmore Hall London, bei der Biennale nach Paris, beim Beethoven-Orchester Bonn, in Regensburg, München, Salzburg, Berlin, Frankfurt, Innsbruck, München, Brüssel, auf Schloss Esterházy, beim Kultursommer Nordhessen, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, bei den Schwetzinger Festspielen, beim Rheingau Musik Festival, bei Klosterkonzerten Maulbronn und bei den Dresdner Musikfestspielen zu erleben.

2016 erschien die Debüt-CD des Dover-Quartetts mit den Quartetten KV 589 und 590 von Mozart sowie eines seiner Streichquintette. Kürzlich wurde eine weitere CD bei Cedille veröffentlicht, die unter dem Titel „Voices of Defiance“ Kompositionen von Ullmann, Schostakowitsch und Laks aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs gewidmet ist.

In Jülich werden sie Werke von Robert Schumann, Samuel Barber und Antonin Dvořák interpretieren.

2013 wurde das Dover-Quartett das erste “quartet-in-residence” am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Das Quartett hat sich nach dem Werk „Dover Beach“ von Samuel Barber benannt, einem der berühmtesten Schüler des Curtis Instituts.