Jülich: Jülicher „Löwen“ als spendable Förderer

Jülich: Jülicher „Löwen“ als spendable Förderer

Krönender Abschluss der traditionellen vorweihnachtlichen „Löwen“-Aktivitäten war die symbolische Scheckverteilung an Repräsentanten sozialer und karitativer Einrichtungen im Hotel Kaiserhof. Unter dem Motto „Hilfe mit Herz und Hand“ hatte der Lions Club Jülich Juliacum den vom Lions-Hilfswerk veranstalteten Verkauf der 3500 Jülicher Adventskalender und eine Tombola mit über 1200 Sachpreisen auf dem Jülicher Weihnachtsmarkt organisiert.

Sichtlich bewegt zeigte sich Vize-Präsident Prof. Klaus Brüssermann bei Bekanntgabe der stolzen Summe von 23 000 Euro, die in diesem Jahr ausgeschüttet werden konnte. Seinen Dank richtete er insbesondere an alle Unterstützer der Aktionen, die Gewinne für den Adventskalender oder Preise für die Weihnachtstombola gestiftet hatten.

Vorsitzender Carl Stephan Meulenbergh erinnerte an die drei Säulen, auf denen die Aktionen ruhen: Sponsoren und Stifter der Sachpreise, Käufer der Kalender oder Tombola-Lose und schlussendlich die engagierten Mitglieder des Lions Clubs.

Sicherheitsstiefel

Wie Club-Sekretär Christoph Albert Schröder betonte, unterstützen viele Unternehmen und Privatpersonen die Aktionen, weil ihr Erlös bewusst in der Region eingesetzt werde. Insgesamt wurde der Erlös unter 25 Organisationen und Institutionen aufgeteilt, dazu zählten erstmalig sechs Feuerwehren, die ihren Anteil allesamt in die Förderung der Jugendfeuerwehr investieren.

Die obligatorischen Sicherheitsstiefel für die Jugend-Blauröcke seien etwa schwierig zu finanzieren. Activity-Beauftragter Bernd Schopen begründete die Wertschätzung der „Löwen“ für den unermüdlichen Einsatz der Wehren und die Sicherung des Nachwuchses so: „An jedem Tag verlassen sich die Menschen darauf, dass in einem Notfall die Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr schnell zur Stelle sind.“

Im einzelnen förderte der Lions-Club: Die Fördervereine der Jülicher Kitas „Auf der Bastion“ (Verwendung für Schultornister, Theater und Waldtage) „Sonnenschein“ (für Judostunden), St. Rochus (für ein Motorikcenter in der Turnhalle), St. Martin (für „Klettermaxe“, Bastelmaterial, Exkursionen und die Unterstützung bedürftiger Kinder).

Schulen und Wehr-Nachwuchs

Ebenfalls bedacht wurden der Förderverein der GGS Aldenhoven (für Austausch und Reparatur der Spielgeräte auf dem Schulhof), die GGS Jülich Nord (für Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung), die Gesamtschule Merzenich (für den Schüleraustausch mit der Türkei) sowie der Heimbeirat der Seniorenwohnanlage „An der Zitadelle“. Die Feuerwehren Jülich, Aldenhoven, Inden, Niederzier, Linnich und Titz zählen erstmals zu den Nutznießern der „Löwen“-Spenden.

Der Förderverein Hospizinitiative Jülicher Land, der Festausschuss Jülicher Kengerzoch (für die Unterstützung des Kinderdreigestirns), die KG Rursternchen (für ihre Jugendarbeit), die Stadtgarde (für einen Tanzteppich), die Caritas-Seniorenheime St.-Hildegard Jülich und „Heilige Familie“ Hasselsweiler, die Wohnanlage „Sophienhof“ Niederzier, das Awo-Seniorenzentrum Huchem-Stammeln sowie die Jülicher Gesellschaft gegen das Vergessen und für Toleranz, der KuBa Jülich (für die Jugendarbeit) und die „Kleinen Hände“ für benachteiligte Kinder und deren Familien komplettieren die große Runde derer, die von den Lions eine Unterstützung ihrer sozialen Arbeit erhielten.

(ptj)