Jülicher Kitas mit Babysensormatten ausgestattet

Entspannter Schlaf gesichert: Jülicher Kitas mit Babysensormatten ausgestattet

Ein gesunder und entspannter Schlaf eines Babys ist äußerst wichtig – viele Eltern aber auch die Mitarbeiterinnen der Kitas sorgen sich insbesondere während diesen Schlafstunden ganz besonders um ihr Kind.

Da davon ausgegangen wird, dass sich der plötzliche Kindstod während des Schlafens ereignet, möchte man die Kinder am liebsten gar nicht aus den Augen lassen.

Um den Kindern einen möglichst ungestörten und dennoch „kontrollierten“ Schlaf in der Kita zu ermöglichen, freuen sich die Jülicher Kitas über die Spende der 22 Sensormatten der Firma Funny Handel. Die Firma mit Sitz in Ratingen vertreibt die Produkte des Marktführers Angelcare aus Kanada.

Dezernentin Doris Vogel und die Leiterinnen der Einrichtungen hatten sich in der Kita „Unterm Regenbogen“ in Koslar versammelt und nahmen die großzügige Spende von der Marketing-Leiterin Eva Greven und dem Gebietsverkaufsleiter André Biedenbacher dankend an.

Frau Vogel wies insbesondere auf die schwierige Situation der störungsfreien Überwachung der Schlafsituation in den Kitas hin, denn mit jedem Überprüfen und Nachschauen stört man entspannten Schlaf der Kinder oder weckt sie gleich auf. Und ist einer wach, sind schnell alle wach. Mittels der Sensormatten können die Kinder ruhiger schlafen, und auch die Eltern und Erzieherinnen können ihr Kind entspannt in der Einrichtung abgeben und auch die Erzieherinnen können entspannter arbeiten.

Biedenbacher wies unter anderem darauf hin, dass in Amerika diese Sensormatten mittlerweile zur Grundausstattung eines jeden Kinderzimmers gehören. Im Anschluss erklärte er den Kita-Leiterinnen die Funktion und Anbringung der Matten.

Sie werden einfach unter die Matratze positoniert, das Empfangsgerät in unmittelbarer Nähe des Bettchens positioniert. Nachdem beide Geräte eingeschaltet und mit Bluetooth miteinander verbunden sind, ist die Atemüberwachung eingeschaltet. Alarm geben sie genau anders als übliche Babyphone. Diese springen bei Geräuschen und Weinen an, die Sensormatten melden bei absoluter Stille und keiner gefühlten Erschütterung Alarm. Solange das Baby atmet passiert nichts. Doch wenn das Gerät 15 Sekunden keine Bewegung misst, gibt es einen kurzen Warnton.

Es kommt vor, dass genau dieser Ton ein Weiteratmen des Babys auslöst. Wenn es weiteratmet, ist alles okay, das Gerät empfängt die Bewegung der Matratze und ruht. Wenn das Gerät allerdings weitere fünf Sekunden nach dem ersten Warnton keine Bewegung misst, gibt es per Dauerwarnton Alarm.

Mit der Hoffnung, dass es nicht dazu kommt und mit der Beruhigung, dass man gut ausgestattet ist, zeigte Biedenbacher wie die Matten unter der Matratze angebracht werden und wie das System miteinander verbunden wird. Die Leitungen der Einrichtungen konnten sich von der kinderleichten Bedienung überzeugen.

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