Jülich: Jülicher Gesellschaft verleiht Preis für Zivilcourage

Jülich: Jülicher Gesellschaft verleiht Preis für Zivilcourage

Die Jülicher Gesellschaft gegen das Vergessen und für die Toleranz e. V. gedenkt der Verbrechen der Nazis und der Befreiung des KZ Auschwitz. Außerdem ehrt sie Ralph Giordano posthum mit dem Preis für Zivilcourage — er wird zum zehnten Mal verliehen.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 27. Januar, ab 19 Uhr in der Schlosskapelle Jülich statt — also am 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch Soldaten der Roten Armee. Auschwitz ist „wie keine andere Einrichtung zu Symbol für die Verbrechen der Nazis geworden“, schreibt die Jülicher Gesellschaft.

Seit 2003 begeht sie diesen Tag mit einer besonderen Veranstaltung, seit 2006 wird an diesem Tag der Preis der Jülicher Gesellschaft für Zivilcourage verliehen. In diesem Jahr ist bei der zehnten Verleihung der im Dezember 2014 verstorbene Publizist Ralph Giordano Preisträger. Diese Auszeichnung erinnert daran, dass „uns die Freiheit nicht geschenkt wird, sondern dass sie gelebt, erkämpft und auch verteidigt werden muss“.

Auch in diesem Jahr ehrt die Jülicher Gesellschaft junge Menschen aus dem Nordkreis, „weil sie sich um die Bewahrung unserer freiheitlichen Lebensordnung an ihrem Platz verdient gemacht haben“. Die Veranstaltung Dienstagabend ist öffentlich.

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