Jülicher Geschichtsverein bittet zur Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung : Neuer Vorstand und ein neues Logo

Der Jülicher Geschichtsverein 1923 trat am Mittwoch zu seiner alljährlichen Mitgliederversammlung zusammen. In der historischen Schlosskapelle der Zitadelle Jülich wurde den Mitgliedern ein neu entworfenes Logo vorgestellt und satzungsgemäß der neue Vorstand des Vereins für die nächsten vier Jahre gewählt.

Viele Personalfluktuationen waren nicht zu verzeichnen. Zuvor war der bisherige Vorstand einstimmig entlastet worden, sodass einer harmonischen Neuwahl des Gremiums nichts im Wege stand. Die Mitglieder stimmten geschlossen für die vorgeschlagenen Kandidaten ab.

Sowohl Guido von Büren als auch Barbara Scheidt bleiben dem Verein in ihren Ämtern als Vorsitzender und stellvertretende Vorsitzende treu. Ebenso wurden Gunda Greve, Walter Maßmann und Helga Schmucker als Beisitzer bestätigt. Zwei wesentliche Änderungen in der Besetzung des Vorstandes brachte die Mitgliederversammlung jedoch hervor. Zum einen wechselt der bisherige Schatzmeister Michael Greve nach zehnjähriger buchführerischer Tätigkeit für den Verein auf den Posten des Geschäftsführers. Er wird damit Nachfolger von Andrea Milicia, welche ihrerseits für die nächsten Jahre die Aufgaben der Schatzmeisterei übernimmt.

Zum anderen wird der Vorstand um zwei Beisitzer ausgedehnt. Die beiden neuen Vorstandsmitglieder Dirk Neumann und Alexander Holz erweitern als Gymnasiallehrer das fachliche Kompetenzspektrum und sollen im Gremium und Verein neue Impulse beisteuern.

Für frischen Wind mag auch das neue Logo des Vereins sorgen. Die ortsansässige Designagentur „la mechky“ wurde eigens engagiert, um dem 330 Mitglieder starken Verein ein modernes Corporate Design zu verleihen. Das Ergebnis sowie der Entstehungsprozess wurden den Vereinsmitgliedern zu Beginn der Veranstaltung von einem Mitarbeiter der Agentur präsentiert. So zieren künftig mehrere vertikale parallele Linien die Mitteilungen und Publikationen des Vereins. Diese Linien sollen einen historischen zeitlichen Ablauf symbolisieren. Gewissermaßen eine künstlerische Abstraktion der X-Achse in einem Koordinatensystem. Zwei leicht versetzte Linien stehen hierbei für die beiden wichtigen Eckdaten in der Historie des Jülicher Geschichtsvereins, nämlich die Erstgründung im Jahre 1923 und die Neugründung von 1957. Nach anfänglicher Skepsis bei einigen Mitgliedern wurde das neue Vereinszeichen von der Versammlung einhellig angenommen.

Im Anschluss an die Formalitäten stand der historische Inhalt wieder im Vordergrund. Im Rahmen der Vortragsreihe „Mittwochsclub“ referierte Georg Mölich vom Landschaftsverband Rheinland über das Thema „Beginn der Weimarer Republik im Rheinland“. (jad)

(jad)
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