Jülich/Ahaus: Jülicher Castoren werden vorerst doch nicht nach Ahaus transportiert

Jülich/Ahaus : Jülicher Castoren werden vorerst doch nicht nach Ahaus transportiert

Die 152 Castoren mit stark strahlendem radioaktivem Abfall aus Jülich werden in absehbarer Zeit nicht ins Zwischenlager nach Ahaus transportiert. Das teilte die Stadt Ahaus am zurückliegenden Wochenende mit. Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) hat seine Anordnung vom Juli 2016 zur „sofortigen Vollziehung“ zum Aufbewahren von 152 Castorbehältern aus Jülich in Ahaus ausgesetzt.

Ahaus hatte gegen die Unterbringung der Jülicher Castoren geklagt und mit der vorläufigen Entscheidung des BfE einen juristischen Teilerfolg erzielt.

Damit bleibt völlig offen, wie es mit den Jülicher Castoren weitergeht. Denn auch in Jülich darf der radioaktive Abfall eigentlich nicht mehr länger gelagert werden. Die Betriebserlaubnis für das Jülicher Lager ist schon seit 2013 abgelaufen.

(ben)