Jülich: Jülicher Benefizaktion mit tollem Ergebnis

Jülich: Jülicher Benefizaktion mit tollem Ergebnis

„Ich habe noch 20 Euro Taschengeld für die Flüchtlinge gespendet“, sagte die kleine Ally, Tochter von Virginia Lisken, als sich das Organisationsteam des Benefizkonzertes „Ein Boot gegen den Tod“, Virginia Lisken und Melinda Veggian, vor kurzem im Rathaus mit Sozialamtsleiterin Doris Vogel zur Spendenübergabe traf. Stolze 4060 Euro sind bei der Aktion zusammengekommen.

Der Erlös geht nun wie angekündigt zu gleichen Teilen an Sea-Watch, ein Privatboot zur Flüchtlingsersthilfe im Mittelmeer, das zurzeit vor der Küste Lampedusas gegen das Massensterben kämpft, sowie an Flüchtlinge in der Stadt Jülich.

Doris Vogel und ihr Team werden mit dem Geld zusätzliche Deutschkurse sowie Lehrbücher für Flüchtlinge finanzieren und zudem in Einzelfällen konkrete Unterstützung leisten können, wie die Sozialamtsleiterin erklärte.

Die Spendenbereitschaft war bei vielen Jülicher Bürgern und Geschäftsleuten im Vorfeld und während des Benefizkonzertes Anfang Juni im Jülicher Kulturbahnhof, bei dem sechs Jülicher Bands gespielt hatten, deutlich zu spüren, bilanzieren die beiden Veranstalterinnen. Dafür sprachen die Organisatoren nochmals ihren Dank aus.

Auch nach der „Ein Boot gegen den Tod“-Aktion bleibt das Konto der Stadt Jülich bestehen, um für Flüchtlinge in Jülich spenden zu können (Stadt Jülich, Kontonummer 25411, BLZ 39550110, Sparkasse Düren).

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