Jülich: Stadtgespräch wagt Blick in Zukunft: „Jülich 2030“

Am 17. Dezember im Kulturbahnhof : Stadtgespräch wagt Blick in Zukunft: „Jülich 2030“

Führende Köpfe aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft verraten beim 19. Stadtgespräch, wohin die Reise der Stadt aus ihrer Sicht gehen kann. Der Eintritt in den Kulturbahnhof ist frei.

In Unternehmen und großen Einrichtungen ist das eine Pflichtaufgabe: Ziele für die Zukunft zu definieren und daraus eine Strategie abzuleiten. Das mag in einer schnelllebigen Zeit schwieriger sein als zuvor, hat aber an Bedeutung nichts verloren. Vor diesem Hintergrund trägt das 19. Stadtgespräch des Vereins Stadtmarketing Jülich und unserer Zeitung den futuristischen Titel „Jülich 2030“ und die Unterzeile „Aufbruch – Umbruch – Einbruch?“. Kurzum: Am Dienstag, 17. Dezember, geht es im Kulturbahnhof ab 19.30 Uhr um Ziele von zum Beispiel Firmen, Forschungseinrichtungen, aber vor allem der Stadt selbst, die sich weiterentwickeln will. Führende Köpfe vieler Einrichtungen werden an diesem Abend sagen, wo aus ihrer Sicht die „Reise“ hingeht.

Wie kann die Stadt unterstützen?

Wo sieht sich das Forschungszentrum in gut zehn Jahren? Wo die Fachhochschule, die Zuckerfabrik, das Jülicher Krankenhaus, die Stadtwerke, Gewerbe und Industrie? Wie kann die Entwicklung des interkommunalen Brainergy-Parks die Folgen des Strukturwandels lokal abfedern, wie den Standort voranbringen? Daneben ist zu klären, ob und wie die Stadt ihre „Player“ unterstützen kann. Zugleich soll das beschlossene Integrierte Handlungskonzept die Innenstadt nach vorn bringen. Auch hier geht es um strategische Ziele.

Viele Fragen sind also zu beantworten, und die Antworten darauf wiederum stellen Rat und Verwaltung in den meisten Fällen vor Aufgaben, die zu lösen sind, damit es im besten Fall zu einem Um- und Aufbruch, aber nicht zu einem Einbruch kommt.

Gesprächspartner sind Spitzenvertreter der genannten Einrichtungen: Harald Bolt (Vorstand Forschungszentrum Jülich), Ulrich Schurr (Pflanzenforscher am FZ Jülich), Volker Sander (Fachhochschul-Campus Jülich), Ulrich Palandt (Pfeifer & Langen, Werk Jülich), Judith Kniepen (Elisabeth-Krankenhaus), Ulf Kamburg (Stadtwerke Jülich), Bernhardt Hoffschmidt und Frank Drewes (Brainergy-Park GmbH), Carlo Aretz (Technologiezentrum Jülich) und natürlich der Jülicher Bürgermeister Axel Fuchs.

Beim Stadtgespräch kommen die Gäste traditionell nicht auf einem Podium, sondern in Interviewrunden zu Wort. Die Kooperationsveranstaltung des Vereins Stadtmarketing sowie Jülicher Zeitung und Jülicher Nachrichten lässt – in begrenztem Umfang – auch Fragen aus dem Publikum zu.

Der Eintritt in den Kulturbahnhof am 17. Dezember ist wie immer frei.

(vpu)