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Jülich: Jülich/Hoengen verpasst Sieg nur knapp

Jülich : Jülich/Hoengen verpasst Sieg nur knapp

Der Rückrundenauftakt der Tischtennis-Bundesliga endet aus Jülich/Hoengener Sicht mit einer kleinen Sensation.

Denn das Dreher-Team schaffte beim TTC Grenzau vor 450 begeisterter Zuschauer beider Fan-Lager ein 4:6, wobei man nur äußerst knapp an einem Remis vorbei schrammte.

Punkt verdient gehabt

„Eigentlich hätten wir den Punkt verdient gehabt”, meinte Jülichs Ehrenpräsident Arnold Beginn, der sich per Bundesliga-Liveticker auf seiner Ferieninsel Mallorca vom Spitzenspiel unterrichten ließ.

„Alleine das Spielergebnis ist doch eine kleine Sensation. Denn seit Jahr und Tag hat keiner mehr in Grenzau gewonnen. Vor dem Spiel hätte ich nicht gedacht, dass es so knapp werden würde.”

Und in der Tat spielten sich die Gäste im wahrsten Sinne des Wortes in einen Rausch. Nachdem Ma Wenge/Fejer-Konnerth sich im Eröffnungsdoppel nur recht knapp mit 3:2 gegen Krzeszewski/Hielscher hatten durchsetzen könnte, zog das untere Paarkreuz mit Keen/Saive gleich und fertigte das Grenzauer Doppel Lucian Blaszczyk/Chen Zhibin glatt mit 3:0 ab.

Zwar verlor Hielscher anschließend sein Einzel gegen Ma Wenige mit 0:3, doch dies „hinderte” Krzeszewski nicht daran, Blaszczyk mit 3:1 zu besiegen. Anschließend schlug Philippe Saive sein Gegenüber Fejer-Konnerth mit 3:0, feierte einen schönen Einzelsieg, der das Jülicher Team auf 3:2 in Front ziehen ließ.

Auch Keens anschließende 0:3-Schlappe gegen Zhibin und Ma Wenges 3:2 gegen Krzeszewski erschütterte die Moral des SIG-Teams beim Stande von 3:4 nicht. Man hatte in Lars Hielscher eine feste Größe, da dieser mit seinem 3:0-Sieg gegen Blaszczyk und dem 4:4-Gleichstand die Karten wieder neu mischte.

Erstklassig

Nach fast vierstündigem Tischtenniskampf brachten dann die beiden letzten Einzel im unteren Paarkreuz die Endscheidung. Keen verlor mit 2:3 gegen Fejer-Konnerth, Philipp Saive mit 1:3 gegen Zhibin.

„Trotzdem war es eine erstklassige Leistung. Meiner Mannschaft ein dickes Kompliment”, so Arnold Beginn, der die Umstellung in der Mannschaft als gelungen bezeichnete, dem Rest der Rückrunde somit gelassen entgegen sieht.