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Jülich/Hoengen: Jülich/Hoengen kämpft an allen Fronten

Jülich/Hoengen : Jülich/Hoengen kämpft an allen Fronten

Bewegte Zeiten: Die Tischtennisprofis kämpfen an diesem Wochenende bei den „Greek Open” in Athen um die letzten Fahrkarten ihrer Verbände für die Weltmeisterschaften im Frühjahr.

Das Quartett von SIG Combibloc Jülich/Hoengen ist komplett vertreten; Lars Hielscher erreichte am Freitag durch ein 4:1 gegen den Polen Daniel Gorak das Hauptfeld.

Unterdessen kämpfen auch die Funktionäre. Sie beraten in Grenzau über die Zukunft der Bundesliga. Vorsitzender Reinhold Küven und Ehrenpräsident Arnold Beginn waren am Freitag noch guter Dinge und gedämpfter Erwartung.

„Es geht um die Interessen des gesamten Sports. Wir haben erstmals seit Jahren wieder zwei engagierte Bewerber aus der Zweiten Bundesliga.

Mit Borussia Dortmund und Gräfelfingen bei München und den zehn Bundesligisten gibt es zehn Bewerber für die nächste Erstliga-Saison.

Ausgerechnet jetzt will der Verband auf acht Mannschaften reduzieren”, berichtete Beginn aus Grenzau. Mit dem DTTB erfolgt heute eine eingehende Diskussion.

Für einige Tage sind auch die Personalfragen in Jülich/Hoengen reine Nebensache. Bekanntlich „pokern” Verein und Trinko Keen um einen neuen Vertrag. Die Sportler haben ein volles Programm vor der Brust.

Nach dem ProTour-Wettbewerb in Griechenland, der maximal bis Sonntag dauert, kehren sie flugs zurück.

Bereits am Dienstag (19 Uhr) steht nämlich der Vergleich in Offenburg gegen das zweite „Fusionsteam” der Klasse auf dem Plan, Karlsruhe/Offenburg.

Die Badener sind zwar Tabellenletzter, aber dennoch auf dem Weg zum Angstgegner der SIG-Truppe. In der letzten Saison „haben wir uns zweimal blamiert, jetzt im Hinspiel gab es ein 5:5”, blickt Arnold Beginn zurück.

Trotz aller Ängste und „Serien”: Ohne einen deutlichen Erfolg beim Schlusslicht kann sich Jülich / Hoengen den Play-off-Platz abschminken.