Jülich: 20. Aktion der Straßengemeinschaft Kleine Rurstraße/Grünstraße

Jülich: „Lebendkrippe im Grünen Haus“ und Lichterwochen am Hexenturm

Bereits zum 20. Mal eröffnete die Straßengemeinschaft Kleine Rurstraße/Grünstraße vor vielen Gästen die beliebte „Lebendkrippe im Grünen Haus“, während ihr Vorsitzender Ulrich Backhausen in „Heiliger Mission“ unterwegs war.

So drückte sich Dr. Peter Nieveler aus, der ihn deswegen traditionell bei der Begrüßung vertrat. Gleichzeitig gingen die siebten Weihnachts-Lichterwochen am Hexenturm an den Start, die der Altstadt ein einmaliges Ambiente verleihen.

Letztere ermöglichen die Stadtwerke Jülich unter Geschäftsführung von Ulf Kamburg. Sukzessive beleuchteten die Stadtwerke im Advent stimmungsvoll und energiesparend die gesamte Innenstadt und schenkten die Weihnachtsbeleuchtung vor zwei Jahren der Werbegemeinschaft. „Weil das hier immer beliebter wird, haben wir eine verkehrslenkende Maßnahme getroffen“, betonte der städtische Beigeordnete Martin Schulz.

Etliche große und kleinere Tannenbäume, gesponsert vom Bergbautreibenden, schmückten das Gesamtensemble, nämlich die Holzstube mit Krippenbild und Schafstall. Den bewohnen tagsüber die Schafe Susi und Mecki, fünf und zwölf Jahre alt.

Schönste Straße im Nordkreis

1800 Lämpchen schmücken die große Tanne mitten in der „schönsten Straße im Nordkreis“, wie „Kümmerer“ Josef Nobis herausstellte. Im Gewand des Heiligen Mannes verteilte Ulrich Backhausen hochwertige Schokoladennikoläuse, assistiert von Cornelia Langen als lieber „Hans Muff“.

Sobald Kamburg und Nobis die schwere Holztür zur Krippe geöffnet hatten, erstrahlte das erste von vier Krippenbildern, „Maria Empfängnis“. Hier sitzt die Gottesmutter in einem Holzstuhl vor einer Spindel, als ihr ein goldener Engel vor goldenem Hintergrund die Botschaft bringt.

Das Krippenbild zog die anwesenden Kinder wie ein Magnet an, sie vergaßen Schafe und Nikolaus. Backhausen lud die vielen Besucher ein, zum Stressabbau häufiger an der Krippe zu verweilen und ließ sich wiederholte Dankesworte an Kamburg nicht nehmen: „Wir sind froh, dass wir die Stadtwerke haben, die manches machen, was sonst nicht ging“.

Wie seit vielen Jahren üblich umrahmte das „Music-Café Ü60“ musikalisch die Feier und lud zum Mitsingen traditioneller und moderner Weihnachtslieder ein. Gerne stimmten die allermeisten Gäste Lieder wie „Stern über Bethlehem“ oder „Wir sagen euch an den lieben Advent“ an. Sie verweilten an den drei Holzbuden bei Glühwein und Kakao oder Kartoffelspezialitäten wie Spiralkartoffeln oder Kartoffelwaffeln oder kauften Weihnachts-Backwaren oder Kunsthandwerk im kleinen Krippenmarkt.

(ptj)