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Jubilare eingeladen: Jubelkommunion in St. Andreas und Matthias Lich-Steinstraß

Jubilare eingeladen : Jubelkommunion in St. Andreas und Matthias Lich-Steinstraß

Fast 50 Kommunion-Jubilare sind in der Lich-Steinstraßer Kirche St. Andreas und Matthias zusammengekommen. In zeitaufwendiger Arbeit waren vorab die Anschriften der Teilnehmer herausgesucht worden, die ihre Gold- beziehungsweise Diamantkommunion feiern wollten, schreiben die Organisatoren.

Per Post und E-Mail sowie über das Soziale Netzwerk Facebook wurden sie zu einem Teil erreicht. Zu den Jubilaren nach 50 und 60 Jahren „fanden sich auch einige ,65er‘ ein, die erfahren hatten, das wir Jubelkommunion feiern wollten“, schreibt das Team.

Beim Treffen kamen die Teilnehmer morgens zunächst im Vorraum des Andreashauses zusammen. Anschließend ging es gemeinsam in die Kirche, wo Plätze reserviert waren. Zur großen Freude vieler war die ehemalige Lehrerin, Margot Ellen Pennartz (frühere Hoffstetter) angereist. Die weiteste Anfahrt hatte Helene Jenkner (Caspers), die aus Aschaffenburg gekommen war.

Nach der Messe waren alle Jubilare zum gemeinsamen Frühstück ins Andreashaus eingeladen. Hier hatten viele fleißige Helfer die Tische gedeckt und das Frühstück vorbereitet. In seiner Eröffnungsansprache bat Pfarrer Josef Wolff um Handzeichen, wer Silber-, Gold- und Diamantjubiläum hat, um sich zu orientieren.

Pfarrer Wolff und Father Tyronne

Sowohl Wolff als auch Father Tyronne zelebrierten die Messe, in der Jubilar Peter Wilden die Fürbitten übernahm und als Kommunionhelfer die Pfarrer unterstützte. In der Predigt ging Pfarrer Wolff auch auf die Erstkommunion ein und sprach über den damalige Haustürschmuck bei der Erstkommunion, worauf zu lesen war: „Dies ist der schönste Tag in meinem Leben“ und dass man mit diesem Ereignis eben zu den Christen gehöre, die fortan an der Messe mit Eucharistie teilnehmen durften.

Nach dem Schlusssegen wurde in der Kirche St. Andreas und Matthias vor dem Altar ein Erinnerungsfoto mit den beiden Pfarrern gemacht.

Beim Frühstück zeigte Organisator Peter Wilden das Bild der Erstkommunion, das er bis heute aufbewahrt. Viele stimmten zu, als er in die Runde fragte, ob das noch bei dem einen oder anderen vorhanden ist. Im Laufe des Morgens entwickelten sich viele schöne Gespräche, da sich viele schon lange nicht mehr gesehen hatten.

Die Jubilare saßen bis in den frühen Nachmittag zusammen. Fazit: „Es war ein schönes Wiedersehen für alle.“