Freialdenhoven: Jetzt müssen auch die Frauen bei Borussia Freialdenhoven zahlen

Freialdenhoven : Jetzt müssen auch die Frauen bei Borussia Freialdenhoven zahlen

Die Sommerpause nutzte der Fußball-Verband, um mit einseitigem Diktat Borussia Freialdenhoven zu veranlassen, ab der kommenden Saison Eintrittsgelder auch für Frauen zu erheben. Über viele Jahre hatte der Verein mit kostenlosem Eintritt für Frauen versucht, die Zuschauer ins Stadion zu locken.

Freialdenhovens Geschäftsführer Achim Gehlen lehnte eine Stellungnahme zur Neuregelung ab, einige Besucher äußerten sich hingegen.

Nadja Wüffel aus Niederau: „Ich kenne das nicht anders.“.

Karin Loevenich aus Niederzier meinte: „Weil ich selbst fußballbegeistert bin, trifft mich das gar nicht. Als Frau sehe ich das durchaus gerechtfertigt. Das geht für mich völlig in Ordnung.“

Karin Lövenich aus Niederzier „Völlig in Ordnung.“.

Auch Anja Breuer aus Düren hat für die Regelung Verständnis: „Ich finde das völlig in Ordnung, der Verein muss sich ja auch finanzieren. Ich kenne das aus Arnoldsweiler. Das ist auf anderen Plätzen ist das ja schon lange normal. Es muss ja auch in anderen Ligen bezahlt werden.

Simon Störmann: „Im Vergleich noch günstig.“.

Simon Störmann aus Nörvenich lacht: „Der Eintritt in Freialdenhoven ist sehr günstig im Vergleich zu anderen Vereinen. Ich halte das nicht für eine Frage der Emanzipation. Man sollte erst einmal prüfen, wie sich diese Regelung auf die Zuschauerzahlen auswirkt.“

Anja Breuer aus Düren: „Das ist normal.“.

Sandra Röwekamp aus Düren geht pragmatisch an Eintrittsgeldfrage heran: „Das ehrt den Verein, wenn sie das bislang nicht gemacht haben. Aber ich finde das in Ordnung. Wenn ich zur Bundesliga gehe, muss ich als Frau auch Eintritt bezahlen. Warum sollen die kleinen Vereine da nicht auch dran verdienen.“

Und Natja Wüffel aus Niederau schließlich geht vom Gleichheitsprinzip aus: „Ich kenne es gar nicht anders, ich musste bislang überall Eintritt zahlen. Ich finde das nicht schlimm. Mein Mann muss ja auch Eintritt zahlen, warum sollte ich als Frau da nicht auch bezahlen müssen.“

(tm)