Jülich: Jazz und Swing begeistern die Zuhörer in der vollen Pulvermühle

Jülich : Jazz und Swing begeistern die Zuhörer in der vollen Pulvermühle

Bei einer Jamsession des Jazzclubs ist die Musikgruppe „Papa Tom’s Jazz GmbH“ aufgetreten. Im rappelvollen Gewölbe der Pulvermühle brachten die Musiker vor allem Old-School-Jazz und Swing zu Gehör. „Wir versuchen, unseren Stil traditionell und melodisch zu gestalten.

Wir spielen kaum moderne Titel und wenn, dann spielen wir diese in unserem traditionellen Stil“, sagte der der Trompeter und Sänger der Band, Jörg Kuhfuß.

Als er zum ersten Mal für den Song „I’m Crazy About My Baby“ von Fats Waller die Trompete absetzte und seine Stimme erklingen ließ, überraschte er. Viele Besucher in der Pulvermühle horchten auf, als er mit seinem „Old-School-Stil“ seine Stimme ertönen ließ und dabei an Größen wie Bing Crosby erinnerte. Dazu Kuhfuß: „Mir gefällt dieser Stil sehr gut und es ist eine Art zu singen, mit der man auf ein Mikrofon verzichten kann.“

Vervollständigt von Michael Schneider (Posaune) und Jörg Schirmer (Kontrabass) spielte an diesem Abend ersatzweise Udo Jägers das Banjo. Die Jazzer sind alte Bekannte, so spielte Jägers mit Kuhfuß schon mehrere Jahre in einer Band. Weiter spielte „Papa Tom’s Jazz GmbH“ beispielsweise „Georgia Grind“ (Louis Armstrong) und den Song „Ain´t Misbehavin‘“ (Fats Waller).

Nach einer guten Stunde wurde die Jamsession eröffnet. Dabei war auch Klaus Dieter George an der Klarinette, der sagte: „Die Jamsession ist eine alte, bewährte Methode, bei der Jazzmusiker zusammenspielen; auch wenn sie vorher noch keine Musik zusammen gemacht haben.“

Es spielten Klaus Dieter George, Reinhold Wagner, der erste Vorsitzende der Band, Less Webb, der zweite Vorsitzende des Jazzclubs, und die „Papa Tom’s Jazz GmbH“. Kurz wurde die Session unterbrochen, als Reinhold Wagner und Michael Schneider an den Posaunen „Back Home again in Indiana“ präsentierten.