Jülich: Jamsession: New Orleans-Jazz und Dixieland im Gepäck

Jülich: Jamsession: New Orleans-Jazz und Dixieland im Gepäck

Besuch aus Holland bekam der Jazzclub Jülich. Zu seiner monatlichen Jamsession begrüßten die Jazzfreunde drei Musiker aus der Region Süd-Limburg im „Franziskaner“.

Natürlich sind Ben Busscher, Posaunist, Niek Duchateau, Klarinette/Saxophon, und Rinus van Loon, Banjo, sowie als Verstärkung der Dürener Bassist Jochen Solbach, in Jülich keine Unbekannten, aber in dieser Formation traten sie hier erstmalig bei der Session auf.

„Wir haben heute Abend unbekanntere Stücke des New Orleans und Dixieland im Programm, die bekannteren werden ja später in der Session gespielt“, erklärte Ben Busscher. Und so startete sie sehr einfühlsam mit „ In the Shade of the Old Apple Tree“ aus dem Jahr 1905. Weitere Sahnestückchen vom großen Kuchen des Jazz waren „Linger Awhile“ oder Cole Porters „C‘est Magnifique“. Mit ihrem Improvisationstalent, schönen Jazzarrangements und passenden Gesangseinlagen hatten sie schon nach wenigen Minuten das Publikum auf ihrer Seite.

„Gibt es hier Leute, die kein Instrument spielen?“, fragte Busscher nach einem Blick in die Runde, in der viele seiner Musikerkollegen waren. Sie wollten nicht nur zuhören, sondern wollten später auch, wenn die Bühne freigegeben wurde, mit jazzen was das Zeug hielt. Lange schon ist die Jülicher Jazzsession eine beliebte Anlaufstation für Musiker aus der gesamten Region, die nun auch ein internationales Flair bekommen hat.

(Kr.)
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