Jülich: Jamsession im Franziskaner: Redhouse Jazzband schöpft aus dem Vollen

Jülich: Jamsession im Franziskaner: Redhouse Jazzband schöpft aus dem Vollen

Jeder der gestandenen Herren, die bei der Jamsession des Jülicher Jazzclub nach Herzenslust im Oldtime Jazz schwelgten, hatte einige Jahrzehnte Bühnenerfahrung auf dem Buckel, und entsprechend souverän bedienten sie ihre Instrumente. Die Rede ist von der Redhouse Jazzband, die im Keller der Jülicher Gaststätte „Zum Franziskaner“ mit ihren gelungenen Jazz, eine gehörige Portion Lebensfreude versprühte.

Die Band nahm ihr Publikum mit auf eine Zeitreise in die Vergnügungsviertel des New Orleans der 1920er Jahre, wo die schwarze Musik ihre Blütezeit hatte. Als alte Hasen des Jazz brauchten sie keine lange Aufwärmphase, es ging nonstop durch die Welt des Oldtime Jazz. Sie begaben sich auf die Spuren großer Jazz-Legenden dieser Ära und spielten, was das Zeug hielt.

Aus dem Vollen schöpften die sechs Musiker, die durch frische Arrangements und spontane Soloausflüge überzeugten. Stücke wie „Whisky Drinking Woman“ oder Billie Holidays Klassiker „Fine and Mellow” drückten sie ihren Stempel auf.

Mit Spaß

Mit ihrer lockereren Art zu spielen und ihre witzige Präsentation sorgten Rolf Kannen (Trompete & Flügelhorn), Reinhold Wagner (Posaune & Gesang), Les Webb, (Klarinetten, diversen Sax ‚s & Gesang), Wilfried Daniels (Piano), Joos Riksen, (Banjo), Peter Lau (Kontrabass und Leitung), für einen gelungenen Abend. „Es ist der Spaß an der Musik, der uns zusammen hält, und natürlich auch ein wenig Erinnerung an alte Zeiten“, verriet Peter Lau, Bassist und Leiter der Redhouse Jazzband am Rande des Konzertes.

Nach rund einer Stunde durften auch die Gäste mitspielen, hatten doch viele befreundete Musiker ihre Instrumente mitgebracht, und so wurde zum Ende des Jahres noch toll zusammen gejazzt.

(Kr.)
Mehr von Aachener Zeitung