Jülich: „Jamaika” und eine Wahl per Los in Jülich

Jülich: „Jamaika” und eine Wahl per Los in Jülich

Im Jülicher Stadtrat hat künftig eine „Jamaika”-Kooperation das Sagen. Bei der konstituierenden Ratssitzung brachte das Dreierbündnis aus CDU, Grünen und FDP, das sich nicht als feste Koalition versteht, seine Personalvorstellungen und ein neues bürgernahes Gremium durch.

Den Bürgerausschuss, der es den Menschen leichter machen soll, eigene Ideen in die Politik einzubringen. Inhaltlich halten sich Schwarz-Grün-Gelbe noch zurück, da in einer Arbeitsgruppe bis Mitte Dezember die vereinbarten Themen mit konkreten Zielvorstellungen verbunden werden sollen.

Neben dem parteilosen Bürgermeisters Heinrich Stommel, der bei den Kommunalwahlen Ende August eine überwältigende Mehrheit erhalten hatte und am Donnerstagabend vereidigt wurde, gibt es nun zwei ehrenamtliche stellvertretende Bürgermeister von der CDU: Wolfgang Gunia (wie bisher) und Margret Esser-Faber.

Die Christdemokration konnte sich freilich ob ihres Erfolges glücklich schätzen. Sie lag gleichauf mit der Bewerberin der Jül-Fraktion, Anke Keppel, so dass das Los entscheiden musste. Verwaltungschef Stommel zog den Zettel, der Margret Esser-Faber das neue Amt bescherte.

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