Jülicher Land: Jahresrückblick Teil 2: Kulturblüte und finanzschwere Entscheidungen

Jülicher Land: Jahresrückblick Teil 2: Kulturblüte und finanzschwere Entscheidungen

Der zweite Teil des Jahresrückblicks der Lokalredaktion Jülich spiegelt die Monate April bis Juni wider. In der Chronologie eine Übersicht über Themen, über die in Jülich und Umgebung gesprochen wurde.

April

Vor dem Landgericht Aachen sagen die ersten Zeugen im Prozess um den so genannten „Sportplatzangriff“ während eines Fußballspiels in Güsten aus. Foto: Jansen

Der Brückenkopfverein finanziert die deutliche Erweiterung des Wolfsgeheges im Jülicher Zoo und plant einen gläsernen Pavillon.

Trockene Zeiten brechen an: Ab 2020 wird dem Lucherberger See kein Wasser mehr von der Rur zugeführt. Foto: Jansen

Der Lucherberger See geht zu Grunde; ab 2020 soll die Wasserzufuhr von der Rur abgeriegelt werden.

Varinja Mijou Wirtz nimmt im April ihre Arbeit als aufsuchende Jugendarbeiterin in Linnich auf. Foto: Jonel

Ratssitzung in Inden. Grundsteuer B könnte im Jahr 2022 bundesweit Spitze sein.

In der Erlöserkirche Siersdorf wurde im Juni der letzte Gottesdienst gefeiert. Foto: Zantis

Der Linnicher Friedhelm Kamphausen wird Regionalbotschafter für den Altkreis Jülich und den Kreis Heinsberg in der NRW Stiftung — Natur-Heimat-Kultur.

Günter Vogel verabschiedet sich nach 35 Jahren als VHS-Leiter. Foto: Uerlings

Der Stadtrat Linnichs verabschiedet einstimmig den Haushalt 2017. Trotz eines Defizits von 2,9 Millionen Euro trägt das Finanzwerk den Stempel der Veränderung, die mit dem Integrierten Handlungskonzept angestoßen wurde.

Wie bei der Formel 1 zählt jede Sekunde: Franz-Josef Peters ist einer der erfolgreichsten Taubenzüchter im Jülicher Land.

Aldenhoven macht 2016 ein unerwartetes Plus von knapp 1,2 Millionen Euro.

Sozialarbeiterin Varinja Mijou Wirtz (23) packt eine große Aufgabe an. Sie will der Jugendarbeit in zwölf Linnicher Ortschaften eine Struktur geben.

Im Prozess um den Angriff auf dem Sportplatz in Güsten sagen die ersten Zeugen vor dem Landgericht Aachen aus.

An Karfreitag demonstrieren Atom-Gegner vor dem Forschungszentrum gegen die Tätigkeit der Enrichment Technology Company.

In Frenz kollidieren Interessen der Gemeinde Inden mit denen der Besitzer eines alten Bauernhofes.

Feierabend-Markt in Jülich soll den Mittwoch beleben und lockt mit einem breiten kulinarischen Angebot.

Das „Da Vinci-Festival“ in Overbach beeindruckt durch „interdisziplinäre“ Vielfalt. Begeisterter Beifall für Kathy Kelly und das Burgtheater.

Die Zukunft Haus Overbachs ist langfristig gesichert; der schrumpfende Orden hat einen Mitgesellschafter gefunden.

Linnich beantragt Förderung des Verbindungsbaus zwischen Haupt- und Realschulgebäude. Kalkulierter Eigenanteil: 321 000 Euro.

Mai

Einblick in die Arbeit des „Aldenhovener Tisch“ , wo Hilfeempfänger dreimal wöchentlich mit dem Nötigsten versorgt werden.

Jülicher Wissenschaftler konstruieren erstmals ein Modul im größeren Maßstab, das künstliche Photosynthese ermöglicht.

65 Jahre lang trug er den Priesterrock. Mit 90 Jahren stirbt Pfarrer Wilhelm Maqua.

Bürgermeister Wang aus Taicang besucht Jülich. Mit der Stadt in China will die Herzogstadt eine Partnerschaft eingehen.

Kreisweite Bestandsaufnahme zu Risiken alter Schutzbauten: Nur in Aldenhoven wurde man fündig. 25 bis 30 Grundstückseigentümer sind betroffen.

Die Jülicher Tafel verliert ab November ihre Räume im Heckfeld und sucht händeringend Ersatz.

Die Stadt Linnich nimmt am Montag Haus 7 als neue Unterkunft in Betrieb. Der Initiativkreis Asyl sucht händeringend ehrenamtliche Verstärkung, um die wachsende Zahl an Asylsuchenden zu betreuen.

Patricia Peill erobert bei den Landtagswahlen den Wahlkreis zurück, die CDU-Politikerin setzt sich gegen Fred Schüller durch.

Jülich schließt zur Kreisstadt auf und begrüßt Jahr für Jahr immer mehr Besucher. Die Zahlen haben sich in fünf Jahren versechsfacht.

26000 Erwachsene im Kreis sind überschuldet; neben Arbeitslosigkeit ist immer öfter auch eine Krankheit Auslöser der finanziellen Schieflage.

Die Ausstellung „Dialog der Kulturen“ eröffnet an drei Orten in Jülich. Klingende Metallskulpturen.

Buntes Stadtfest in Jülich, und das Wetter spielt mit.

Der Wechsel vom Energie- zum Tiermarkt, Energiepflanze Miscanthus lässt sich inzwischen besser als Einstreu vermarkten. Der Anbau im Jülicher Ortsteil Mersch als Hobby.

Sendersiedlung am Stadtrand vor Erneuerung: Das Gelände nahe der Merscher Höhe in Jülich ist verkauft und soll Wohnraum für 240 Menschen beherbergen.

In Linnich wird der Kultursommer 2017 offiziell eröffnet. Über 60 Veranstaltungen werden unter der Regie des Stadtmarketing-Vereins „Wir in Linnich“ bis zum offiziellen Ende im September über die Bühnen in der Stadt an der Rur und ihren Ortsteilen gehen.

Juni

Die Stadtwerke Jülich vermelden eine Rekord: Mit 8000 Besuchern im Freibad im Monat Mai wurde nach elf Jahren die bisherige Bestmarke um 6000 Badegäste übertroffen.

Mister VHS Jülicher Land sagt nach 35 Jahren: „Tschö!“ Zum Ende seines Berufslebens hat Günter Vogel einige Großaufgaben erfolgreich gestemmt.

Der Wasserverband Eifel-Rur bringt mit Beginn der Bauarbeiten an der Pumpstation in Rurdorf die Ortsbevölkerung auf.

Eine „Zeitreise-Akademie“ nimmt die Besucher des Jülicher Brückenkopf-Parks an die Hand, um ihnen die Geschichte näher zu bringen.

Anlässlich des Luther-Jubiläums lädt der Evangelische Kirchenkreis Jülich zu Gottesdienst und anschließendem Empfang in die Zitadelle.

G8 oder G9 und weiterhin viel Unruhe: Jülicher Schulleitungen reagieren abwartend, wollen aber vor allem ein verlässliches System und einen städtischen Konsens.

Zwischen 40.000 und 50.000 Menschen wollen Kunsthandwerk auf dem Jülicher Schlossplatz sehen.

In Jülich entsteht die größte Kita im Kreis. Aus dem Bau der „Kleinen Füchse“ wird nun gleich ein ganzes Dorf für 120 Kinder auf dem Gelände des Forschungszentrums.

Grundsteuer B in Aldenhoven bei 880 Prozent, für 2018 droht eine weitere Anhebung.

In der Erlöserkirche Siersdorf wird der letzte Gottesdienst gefeiert. Das Gebäude wird umgebaut zu einer Tagespflegestätte.

Die Sanierung der Tiefgarage an der Zitadelle kostet vier Millionen.

Das 5. Zukunftslabor Indeland beschäftigt sich mit der Frage, wie die Region nach der Braunkohleförderung aussehen könnte.

Titzer Zukunft: Die Bürger sind fünfmal gefragt, die Menschen in Ameln, Kalrath und Spiel wünschen sich Verkehrsberuhigung oder eine Post-Packstation .

Rekordergebnis: Stadtwerke Jülich verkaufen fast 300 Prozent mehr Strom und 28 Prozent mehr Gas dank eines Großkunden.

Der „Tag der Archäologie“ beschert dem kleinen Ort Höllen einmal mehr einen Besucheransturm. 1300 Menschen nutzen die Gelegenheit, sich die Arbeit der Außenstelle des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland anzuschauen.

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