Infoabend in Linnich zum Leistenbruch

Infoabend im Linnicher Rathaussaal : Leistenbruch – lästig oder gefährlich?

Das St. Josef-Krankenhaus Linnich lädt ein für Mittwoch, 11. September, 18 Uhr, zum Infoabend „„Leistenbruch – Nabelbruch – Narbenbruch – lästig oder gefährlich? und was man dagegen tun kann“ in den Rathaussaal, Rurdorfer Straße 64.

Alwin Bulla, neuer Chefarzt der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie informiert alle Interessierten und steht für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der AOK Rheinland-Hamburg angeboten.

Operationen von Leisten-, Nabel- oder Narbenbrüchen werden sehr häufig vorgenommen, fast immer in minimalinvasiver Technik. Außerdem kommen heute moderne und bessere Netze zum Einsatz.

Schwellungen, Schmerzen und im schlimmsten Fall der Darmverschluss kennzeichnen den Leistenbruch. Der Arzt führt eine Tastuntersuchung durch, um einen Leistenbruch festzustellen. Manchmal ist eine Ultraschalluntersuchung erforderlich, um Gewissheit zu erhalten. In fast allen Fällen ist eine Operation notwendig, da Teile des Darmes abgeklemmt werden und Schmerzen bestehen.

Ein Netz verstärkt die Bruchpforte, die Lücke in der Bauchwand, durch die der Inhalt der Bauchhöhle hervortritt. Tritt der Eingeweidebruch in der Nähe des Nabels oder einer Narbe auf, heißt der dementsprechend Nabel- oder Narbenbruch.