In Frenz gibt es den ersten Straßenkarneval im Rheinland

Viele Besucher aus Nah und Fern : In Frenz gibt es den ersten Straßenkarneval im Rheinland

Zum 24. Mal in Folge feierten die „Frenzer Burgnarren“ am Sonntagvormittag als Erste in der Session im gesamten Rheinland Straßenkarneval – und wie schon so oft bei Sonne und Eiseskälte.

Die „Burgbienchen“ der Frenzer Burgnarren trugen die Standarte, insgesamt zogen 17 Karnevalsgesellschaften und fünf Musikzüge durch den 700-Seelen-Ort in der Gemeinde Inden, rund 1000 Zugteilnehmer beteiligten sich an dem großen Lindwurm.

Wegen der Kälte waren hauptsächlich Gardeuniformen oder dicke Jacken über bunten Kostümen zu sehen. Nette Details wie ein rot gekleideter Clown mit seinem Dackel auf dem Schoß in seinem Rollstuhl im Automobildesign krönten den Zug.

Als Mittelpunkte des Events wurden Burgprinzessin Uta I. (Esser-Bardenheuer), ihre Zofe Vera (Prix) und ihr Junker Willi (Bardenheuer) gefeiert. Die Straßen waren dicht gesäumt von Menschen aus Nah und Fern. Kein Wunder, denn der Frenzer Karnevalsumzug, der einst aus organisatorischen Gründen seine jecken Termine zeitlich so weit vorverlegte, ist nicht nur in der Gemeinde Inden ein Zuschauermagnet.

Weil wegen des Alleinstellungsmerkmals auch viele auswärtigen Gesellschaften keine anderen karnevalistischen Verpflichtungen haben, präsentierten sich beim Rahmenprogramm des anschließenden Prinzenbiwaks unter Leitung von Präsident Reinhard Gronau in der Alten Schule sogar 26 Karnevalsgesellschaften, die bei reichlich Speis und Trank rund acht Stunden lang ausgiebig feierten.

(ptj)
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