Dürboslar: In Dürboslar endet der Karneval mit dem Feuertod des Mooswiefs

Dürboslar: In Dürboslar endet der Karneval mit dem Feuertod des Mooswiefs

Was in Jülich das traditionelle Begräbnis des „Lazarus Strohmanus“ als Abschluss der Karnevalstage darstellt, ist bei den „Schlemmännchere“ in Dürboslar die Verbrennung der Mooswief-Puppe.

Auch in diesem Jahr wurde die Kultfigur zum Karnevalsauftakt mit großem Aufwand von der Niedermerzer Karnevalsgesellschaft „Kutt-erop“ auf den Namen „Marie us Meez“ getauft. Sozusagen als „Schirmherrin“ durfte die fast lebensgroße Puppe dann an der Außenwand des Vereinslokals Köbgens die „tollen Tage“ als Schutzherrin begleiten, ehe sie dann mit einer von deutlicher Bekümmertheit begleiteten Stimmung auf dem Germaniaplatz in der Dürboslarer Dorfmitte den „Feuertod“ fand.

Auch für „Schlemmännchere“-Präsident Thomas Küpper war „spürbar ein bisschen Wehmut dabei, wenn nun mit dem ‚feurigen Abschluss‘ die Karnevalstage beendet wurden“. Er nutzte die Gelegenheit auch zu einer allgemeinen Dankesbezeugung für die Unterstützung seitens der örtlichen Feuerwehr und Polizei. Ein Dank galt auch dem Bemühen des Vorstandes. „In diesem Jahr war es wieder eine tolle Zusammenarbeit“, so bekräftige es der Präsident und stimmte mit den „Schlemmännchere“ in die Dorfhymne „Dat es Hehmot“ ein.

(zts)
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