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Jülich: In der Nordhalle den „sanfte Weg” gezeigt

Jülich : In der Nordhalle den „sanfte Weg” gezeigt

Das Wochenende in der Herzogstadt stand sportlich gesehen ganz im Zeichen des „sanften Weges”, denn der Jülicher Judoclub (JJC) richtete wie 2003 das Kreiseinzelturnier des Sportkreises Aachen aus.

An zwei Tagen kämpften über 400 Judokas aus 26 Vereinen der Altersklassen U11 bis U17 in verschiedenen Gewichtsklassen auf vier Matten in der Nordhalle. Allein vom Jülicher Judoclub waren über 30 Aktive am Start.

„Ich hoffe auf viele, viele Ippons”, meinte JJC-Vorsitzender Leander Fürst bei der Eröffnung des Turniers. Ippon, das ist die Höchstpunktzahl die man bei einem Kampf erreichen kann, wenn man den Partner direkt auf den Rücken wirft.

Das hört sich schlimmer an als es ist, aber für eventuelle Notfälle war das Deutsche Rote Kreuz an beiden Tagen präsent, kam jedoch glücklicherweise nicht zum Einsatz. Jeder der Teilnehmer bekam, ob er es nun aufs Treppchen schaffte oder nicht, eine Teilnehmerurkunde und eine Schulmappe. Für die ersten drei gab es noch Medaillen.

Das Kreiseinzelturnier für die Jugendklassen U11 bis U17 stand ganz im Zeichen der Jugend. So waren es nicht nur die Kinder und Jugendlichen auf den Matten, sondern auch hinter den Kulissen halfen sehr viele ehrenamtliche Helfer des JJC mit, um für das Gelingen des Turniers zu sorgen. Über 45 Helfer, ob alt oder jung, halfen an den Richtertischen und in der Cafeteria. Für den Jülicher Judoclub ist es das größte Turnier in diesem Jahr, was er ausrichtet.

Während alle ganz hektisch beschäftigt waren, hatte einer aus erhöhter Warte alles fest im Blick: Der Affe Goran, das Maskottchen des Jülicher Judoclubs, hatte es sich an beiden Tagen im Basketballkorbgemütlich gemacht.