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Freialdenhoven: Im Strafraum fehlt letzter Tick

Freialdenhoven : Im Strafraum fehlt letzter Tick

Die Adler aus Osterfeld setzen nach dem 2:1-Erfolg bei Borussia Freialdenhoven zum Höhenflug an und landeten auf dem Spitzenplatz.

Dabei konnten die Gäste froh sein, dass ihnen der Fußball-Oberligist aus dem Kreis Düren nicht die Flügel gestutzt hat, so sehr legten sich die Hausherren ins Zeug. Dass trotz guter Leistung die Partie wieder kurz vor Schluss kippte, ist aus Borussen-Sicht leider eine unheilvolle Konstante der Hinrunde.

„Die fahren als Tabellenführer nach Hause, und wir stehen weiter als Vorletzter da. Wenigstens ein Punkt wäre für unsere Moral bitter nötig gewesen. Aber die Pechsträhne hält leider an”, bilanziert ein enttäuschter Trainer Wilfried Hannes.

„Natürlich kommt man nicht umhin zu sagen, dass die Leistung unserer Spieler Respekt abverlangt. Sie haben sich ins Zeug gelegt und Paroli geboten. Das 1:1 zur Pause war für uns sicher ein bisschen schmeichelhaft. Im zweiten Durchgang waren wir aber eindeutig das bessere Team und hatten mehrere gute Chancen. Wenn das 2:1 gefallen wäre, hätten wir gewonnen. Davon bin ich überzeugt”, berichtet Hannes.

So hätte Aaran Lines den freistehenden Lämmermann bedienen können, aber verpasste den richtigen Zeitpunkt. Der Neuseeländer hatte die Gastgeber im ersten Durchgang in Führung gebracht.

„Wenn es einen Kritikpunkt gab, dann den, dass wir in der Offensive nicht den allerletzten Willen gehabt haben. Im 16er wird das Geld verdient - das ist einfach so”, bemüht der Coach eine Binsenweisheit. „Wir können nur so konzentriert weiterarbeiten. Irgendwann wird die Truppe dafür belohnt.”

Am Mittwoch steht die Nachholpartie im FVM-Pokal gegen Kall an (siehe separate Vorschau); am Wochenende reist die Elf gen Kleve. Zwei Erfolge stehen auf dem Wunschzettel, zumal eine Woche nach dem Hinrundenende die zweite Serie mit dem Derby beim GFC Düren startet - und die Chance auf einen halbwegs versöhnlichen Jahresabschluss bietet.