Siersdorf: Im Keller der Kommende sind noch Schätze freizulegen

Siersdorf: Im Keller der Kommende sind noch Schätze freizulegen

Mit einem weiteren Besuch der Kommende Siersdorf unterstrich der Parlamentarische Staatssekretär und CDU-MdB Thomas Rachel das „große Interesse“, mit „dem die Bemühungen um den Erhalt eines offenen Denkmals an die Vergangenheit anknüpfen“.

In einem eher scherzhaften Vergleich zur antiken Akropolis in Athen ist auch nach seiner Einschätzung „durchaus eine Anbindung sichtbar“, denn beides sind „Denkmäler“, die in ihrem Ursprung für die Nachwelt außergewöhnlich sind“. Rachel stellte auch „die europäische Signifikanz“ der Ordensburg „als wichtige Landmarke und Objekt mit Einfluss auf die breit gestreuten Nachbar-Regionen“ heraus.

Mit der Bewilligung von Kulturstaatsministerin Monika Grütters kündigte Rachel als weitere Unterstützung für die laufenden Sanierungsmaßnahmen an der Kommende einen Betrag von 25.000 Euro schriftlich an.

Auch Aldenhovens Bürgermeister Ralf Claßen hob mit Stolz die Bemühungen um den Erhalt der Kommende hervor. „Obwohl das Projekt weit über unsere Grenzen hinausgeht, ist es besonders ein Verdienst des Fördervereins, der mit seinem Einsatz ein zielgerichtetes Engagement“ zeige.

Mit Blick auf die laufenden Sanierungsmaßnahmen hofft der Kölner Architekt Eckehardt Kandler, „dass man bis zum Ende des Jahres die Sanierungsarbeiten rund um den ganzen Gebäudekomplex abschließen kann.“ Da sich der Blick ständig verändere, so Kandler, „wollen wir in der Detail-Erfassung uns stärker auf die Innenräume ausrichten.“ Besonders in den weitläufigen Kellerräumen können nach seinen Worten „viele Schätze freigelegt werden, die auch schon das Interesse des Landschaftsverbandes gefunden haben“.

Für den CDU-Landtagsabgeordneten Josef Wirtz sind „die Leistungen des Fördervereins bemerkenswert und beispielhaft“. Nach seiner Einschätzung muss „das Engagement für eine finanzielle Förderung weiterhin Bestand haben“.

Aus den mittlerweile fünf Jahren mit öffentlicher Förderung hofft Fördervereins-Vorsitzender Guido von Büren auch weiterhin auf übergeordnete Unterstützungen. Mit der „Brücke zur Akropolis“ will er weiterhin den langjährigen Einsatz in der Siersdorfer Bevölkerung erhalten und kündigte für den Sommer eine besondere „Dankeschön-Feier“ für die vielseitigen Unternehmungen an. „Wir wollen mit unseren Bemühungen auch einen touristischen Rahmen bilden“, so von Büren, „um so unter Einbindung der Via Belgica die Kommende für die Zukunft als Paradebeispiel darzustellen“.

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