Jülicher Land: Im „Indianer-Pueblo” in Hürtgenwald

Jülicher Land: Im „Indianer-Pueblo” in Hürtgenwald

Das Jugendzeltlager des Bezirksverbandes der historischer Schützen erfreut sich von Jahr zu Jahr steigender Beliebtheit. Diesmal waren insgesamt 95 Jugendliche beim „Indianer-Meeting” mit dabei in Hürtgenwald/Kleinhau.

Schon der Aufbau der Zelte ist für viele das erste spannende Erlebnis, ebenso das Erkunden des herrlich gelegenen Zeltplatzes. Aus diesem Grunde waren auch viele der Kids schon früh angereist.

Nach dem gemeinsamen Abendessen fand ein kurzer Wortgottesdienst statt. Beim abendlichen Lagerfeuer stellte sich jede Gruppe auf ihre Weise mit Witz und Einfallsreichtum vor.

Nach dem Frühstück begann die Indianer-Rallye. Die Jugendlichen waren in zehn Gruppen aufgeteilt worden. Jede Gruppe hatte ihren eigenen Spielplan zu erfüllen, verschiedene Stationen abzulaufen und bestimmte Aufgaben zu erledigen.

Nach dem Mittagessen ging es im Indianer-Pueblo etwas ruhiger zu. Entweder wurden Traumfänger gebastelt, Netze mit Perlen und Federn, die böse Träume auffangen sollten, oder eine Lagerfahne gemalt oder Fußball gespielt

Beim abendlichen Lagerfeuer mussten sich die Gruppenleiter produzieren und in einem Tanzkampf gruppenweise gegeneinander antreten. Die Choreografie mussten sie spontan selbst erfinden. Die Gruppensieger wurden durch die Stärke des Beifalls ermittelt. Die Nachtwanderung war für die Kids ein Erlebnis, allerdings nichts für schwache Nerven; denn hier und da erschienen ihnen Geister. Dennoch hat es allen sehr viel Spaß gemacht.

Am nächsten Morgen hieß es nach dem Frühstück Saubermachen, Aufräumen und Packen. Auch die schönsten Tage gehen einmal zu Ende. Bezirksjungschützenmeister Wilfried Schorn verabschiedete die Jugendlichen und bedankte sich bei den vielen Helfern, die das Zeltlager und die Aktionen möglich gemacht haben.

Und alle Jungschützen aus dem Jülicher Land freuen sich schon auf das Zeltlager im nächsten Jahr.