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Jülich: Holocaust-Gedenken in Fassungslosigkeit und Scham

Kostenpflichtiger Inhalt: Jülich : Holocaust-Gedenken in Fassungslosigkeit und Scham

„Die Kinder wussten oder begriffen nicht, warum ich heftig weinte, aber ich wusste: Das war mein Abschied vom Deutschtum, meine innere Trennung vom gewesenen Vaterland, ein Begräbnis. Ich begrub 43 Jahre meines Lebens“. Das ist ein Auszug aus der Beschreibung eines jüdischen Handwerkers, wie er seine Ausgrenzung erlebt hatte, vorgetragen von Schülern des Berufskollegs Jülich.

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