Jülich: Hoher Feiertag der Jülicher Armbrustschützen

Jülich: Hoher Feiertag der Jülicher Armbrustschützen

Der Fronleichnamstag ist für viele Schützenbruderschaften der Höhepunkt des Jahres. Das gilt auch für die Jülicher St. Antonii- und St. Sebastiani-Armbrust-Schützenbruderschaft, deren Anfänge sicherlich vor der belegten Erstnennung im Jahr 1457 liegen.

Eine Grundidee der nachfolgenden Prozession sei es gewesen, Jesus Christus zu Menschen zu bringen, die selbst nicht an den Feiern des Festes teilnehmen können. So führte der Weg zunächst zur Senioren-Wohnanlage „An der Zitadelle“, Am Wallgraben. Dort warteten bereits viele Senioren bei einem äußerst liebevoll vorbereiteten Altar auf den Segen mit der Monstranz.

Viele der älteren und behinderten Mitbürger dürften sich angesichts des wundervoll mit Blütenblättern der verschiedensten Farben zu einem Motiv gestalteten Weges zum Altar an ihre Fronleichnamsfeiern früherer Jahre erinnert haben. Beim Aufbruch zur nächsten Station stimmten einige Senioren das alte Marienlied „O Maria, gnadenvolle …“ an.

Der zweite Altar befand sich vor dem Eingang zum Krankenhaus. Auch hier empfingen Mitarbeiter und Kranke den Segen und winkten zum Abschied von einigen Fenstern. Den abschließenden Segen gab es an der Mariensäule.

Viele der teilnehmenden Schützen begaben sich allerdings bald zu ihren Schießorten, um den Schützenkönig auszuschießen, so auch die Mitglieder der Armbrustschützen.

Nach drei Durchgängen stand der neue Schützenkönig fest: Detlev Ernstes, der Brudermeister. Er siegte vor Volker Uttenweiler und Rolf Zimmermann.

Die Proklamation erfolgte anschließend, nachdem man sich zu den Damen gesellt und sich mit Kuchen gestärkt hatte. Abends trafen sich die Mitglieder der Armbrust-Schützenbruderschaft zum Festessen und beschlossen den Tag in froher Runde.

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