Jülich: Hightech-Standort Jülich: Vom TZJ zum Brainergy-Park

Jülich: Hightech-Standort Jülich: Vom TZJ zum Brainergy-Park

Vor einem Vierteljahrhundert gab es eine Menge Hoffnung, aber auch Ungewissheit. Als das Technologiezentrum Jülich (TZJ) seinen Betrieb aufnahm, war natürlich nicht sicher zu sagen, ob hier eine Erfolgsgeschichte beginnt, die es inzwischen unbestreitbar ist.

Demnächst ist die Situation mit der im September 1992 vergleichbar: wenn der „Brainergy-Park“ als Herzstück des Gewerbegebietes Merscher Höhe Realität werden sollte. In diesem Sondergebiet sollen Unternehmen beste Voraussetzungen vorfinden, die sich im Bereich „Neue Energien“ betätigen. Der TZJ-Geburtstag und die geplante „Brainergy“-Geburtsstunde sind Themen des 18. Stadtgesprächs, das ausnahmsweise als Matinee am Sonntag, 24. September, um 11 Uhr beginnt — dem Tag der Bundestagswahl.

Im Palmengarten des Technologiezentrums lautet das Thema der öffentlichen Interviewveranstaltung „25 Jahre TZJ — Lehren für die Zukunft“ mit Gästen aus der ganzen Region, die sich auch mit dem bevorstehenden Strukturwandel befassen, der in absehbarer Zeit durch das Ende der Kohleförderung und -verstromung kommen wird.

Zum Technologiezentrum antworten Geschäftsführer Carlo Aretz und Aufsichtsratsvorsitzender Udo Zimmermann sowie mehrere Firmenvertreter, die am und im TZJ Mieter sind, auf Fragen der Moderatoren: Dr. Thomas Drescher (Dasgip/Eppendorf), Professor Bernhard Hoffschmidt (Direktor Solarforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt), Dr. Vitali Weißbecker (Precors Technology).

Interviewpartner zu den Themen Strukturwandel beziehungsweise „Brainergy-Park“/Gewerbegebiet auf der Merscher Höhe sind: Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen, Fachhochschul-Rektor Professor Marcus Baumann, Dr. Lothar Mahnke (Geschäftsführer der Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer/AGIT), Professor Michael Gramm (Wirtschaftsgeograph aus Jülich/RWTH Aachen), die Bürgermeister Axel Fuchs (Jülich), Jürgen Frantzen (Titz), Hermann Heuser (Niederzier), Frank Drewes (Geschäftsführer Entwicklungsgesellschaft), Georg Blömer (Enrichment Technology Jülich) und Dr. Patricia Peill als aktuell einzige Landtagsabgeordnete aus dem Nordkreis Düren.

Die Veranstaltung soll gut 90 Minuten dauern und ist öffentlich, also nicht nur an geladene Gäste adressiert. Wie bei Jülicher Stadtgesprächen üblich werden daher auch Fragen aus dem Publikum möglich sein.