Jülich: Heimspiel in der Ferne

Jülich: Heimspiel in der Ferne

Der TTC Indeland Jülich hat mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf das vergangene Wochenende zurückgeblickt. Mindestens eine Träne kullert beim Gedanken an die bittere 5:9-Niederlage am Samstag in Borsum über die Wange.

Das 9:1 gegen Hamm war einen Tag später standesgemäß, aber Freude verursachte lediglich die enorme Leistungssteigerung der Herzogstädter. Am Sonntag steht gegen den TTC Schwalbe Bergneustadt eigentlich erneut ein Heimspiel auf dem Plan der Indeländer. Doch die kommende Partie findet wegen des Fußballturniers in der Jülicher Nordhalle im auswärtigen Brühl-Vochem statt.

Jetzt werden sich viele TTC-Anhänger fragen: Wieso ausgerechnet in Brühl-Vochem? Die Antwort ist leicht: Seit einiger Zeit ist der TTC Indeland und der TTC BW Brühl-Vochem durch einige Bande verknüpft. Vochem ist der Heimatverein von Indelands Spitzenspieler Ricardo Walther; er lernte doch Tischtennis spielen und wohnt immer noch in diesem Ort.

Jülichs Cheftrainer Johannes Dimmig ist ebenso als Spielertrainer beim Regionalligisten unter Vertag und spielt dort mit Ricardos jüngeren Bruder Gianluca in der ersten Herrenmannschaft. Zudem ist der stolze Vater der Walther-Brüder wie auch Dimmig stark in Sachen Nachwuchsförderung beim Westdeutschen Tischtennisverband involviert und kennt einige der TTC-Spieler schon seit Kindertagen. Ricardo Walther: „Ich freue mich riesig auf Sonntag. Die Halle wird voll sein, und ich erwarte viele Klassenkameraden und Freunde. Zudem wird der ganze Verein, der sich schon seit Wochen emsig auf dieses Spiel vorbereitet, in der Halle sein.”

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