Jülich: Hebammen bemühen sich für Geburtshilfe

Jülich: Hebammen bemühen sich für Geburtshilfe

Im Bemühen um die Versorgung der Schwangeren im Nordkreis und die berufliche Perspektive der Hebammen des St. Elisabeth-Krankenhauses Jülich haben weitere Gespräche stattgefunden. Die Pflegedirektoren und die Kaufmännischen Direktoren des St. Elisabeth-Krankenhauses Jülich und des St. Marien-Hospitals Düren hatten die Hebammen des Jülicher Krankenhauses zu einem Gespräch eingeladen.

Ebenfalls zugegen war die Vorsitzende der Mitarbeitervertretung (MAV) des St. Elisabeth-Krankenhauses, Ingrid Sauer. Eingangs wurde seitens Gudrun Fischer (Pflegedirektorin), Dirk Offermann (Kfm. Direktor) und Ingrid Sauer (MAV-Vorsitzende) erneut einhellig hervorgehoben, dass die Hebammen hervorragende Arbeit leisten und die Patientinnen sehr gut betreut werden und die Gründe für die Schließung der Jülicher Gynäkologie/Geburtshilfe ausschließlich in zu geringen Fallzahlen liegen.

Im weiteren Gesprächsverlauf erfolgte ein detaillierter fachlicher Austausch im Hinblick auf bestehende personelle Kompetenzen beider Standorte und die Kooperationsmöglichkeiten zur weiteren Versorgung von Patientinnen aus dem Nordkreis. Michael Hanke (Kfm. Direktor St. Marien-Hospital), Michael Bartmann (Pflegedirektor St. Marien-Hospital) und Iris Strohband-Wallmichrath (leitende Hebamme St. Marien-Hospital) luden die Hebammen zu Hospitationen ein, damit diese sich kurzfristig ein genaues Bild über mögliche berufliche Perspektiven in der Birkesdorfer Geburtshilfe machen können.

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