Jülich: Haus-Explosion in Jülich durch defekte Leitung

Jülich: Haus-Explosion in Jülich durch defekte Leitung

Die kriminalpolizeilichen Untersuchungen im Bereich des durch eine Gasexplosion zerstörten Hauses an der Siemensstraße in Jülich sind abgeschlossen. Das teilte die Kreispolizeibehörde auf Anfrage mit.

Festgestellt worden sei, dass ein in der Nähe des Hauses befindliches Rohr eine Leckage aufwies. Die Polizei geht davon aus, dass von dort aus Gas, begünstigt durch den hartgefrorenen Boden, in den Keller geströmt sein könnte, bis dort ein zündfähiges Gemisch entstand.

Die Kreispolizeibehörde teilt nun der Staatsanwaltschaft Aachen das Ermittlungsergebnis mit. Diese Behörde muss entscheiden, ob neben der privatrechtlichen Dimension auch ein strafrechtlich zu ahndendes Delikt vorliegt.

Denkbar ist, dass die Staatsanwaltschaft zuvor noch weitere Ermittlungen anstellt bzw. beauftragt, also zum Beispiel noch einen Gutachter bestellt. Für die Zuleitung sind die Stadtwerke Jülich verantwortlich.

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