Titz: Harmonie von Pferd und Reiter beim Turnier an Gut Hochfeld

Titz : Harmonie von Pferd und Reiter beim Turnier an Gut Hochfeld

Bei besten Startbedingungen fanden sich 172 Teilnehmer zum jährlichen „WBO-Reitturnier Gut Hochfeld“ mit dem Finale zum Jugendförder- und Motivationscup des Kreispferdesportverbands Düren ein.

An den Start gingen Mitglieder und Einstaller des Reitvereins Gut Hochfeld, vom Veranstalter persönlich geladene Gäste und die qualifizierten Teilnehmer für das Finale. Das gut organisierte Turnier gliederte sich auf in je sechs Dressur- und Spring-Kategorien.

Das Dressurreiten, beurteilt von Richterin Monika Konrads, ging mit dem „Caprilli-Test“ für RV-Mitglieder an den Start, ein reiterlicher Kombinationwettbewerb von dressur- und springmäßigem Reiten. So werden in einer Aufgabe dressurmäßige Lektionen mit Trabstangen und kleinen Hindernissen kombiniert. Die Harmonie von Pferd und Reiter steht hierbei im Vordergrund. Die Dressur endete mit dem Reiterwettbewerb Schritttrab-Galopp für Schüler der Anlage Hochfeld.

Auf dem Springplatz war Richterin Sabine Ingenhoff zuständig. Zu sehen waren Springreiter, Stilspring- und Punktespringwettbewerbe, unter anderem mit Stechen auf Zeit oder mit „Joker“-Sprung, der doppelte Punktzahl bringt. Werden hier allerdings Fehler gemacht, werden die Punkte vom bisherigen Ergebnis abgezogen.

Ein Beispiel aus dem Turniertag ist der Stilspringwettbewerb „mit erlaubter Zeit“ und Wertung für das Finale des Motivationscups. Geritten wurde ein Parcours mit acht 80 Zentimeter hohen wie breiten Hindernissen für mindestens fünf Jahre alte Pferde.

Beurteilt wurden der „leichte Sitz“, (das geschmeidige Vorneigen des Oberkörpers aus der Hüfte heraus), die Einwirkung des Reiters aufs Pferd, Gesamteindruck, reiterliches Verhalten des Teilnehmers, vor allem aber die harmonische Bewältigung der gestellten Aufgaben. Punkteabzug gab es bei Hindernisfehlern und Ungehorsam.

Den ganzen Tag über waren überwiegend schöne Reitvorführungen auf hohem Niveau mit offensichtlicher Harmonie zwischen Pferd und Reiter zu sehen, die durch die vielen fachlich versierten Zuschauer mit Applaus belohnt wurden. Es gab aber auch Gehorsamsverweigerungen durch die Pferde.

Insgesamt war das Turnier in familiärem Miteinander und guten Platzierungen wieder ein voller Erfolg.

(ptj)