Aldenhoven: Hallengebühr in Aldenhoven bleibt konstant

Aldenhoven: Hallengebühr in Aldenhoven bleibt konstant

Die Erhöhung der Hallennutzungsgebühren für die Aldenhovener Vereine ist vom Tisch. Der Gemeinderat verschloss sich dem Vorschlag der Verwaltung, die Gebühr von derzeit 2,30 Euro je Stunde auf 3,75 Euro anzuheben.

Stattdessen beschloss er bei zwei Gegenstimmen, aus der 125 000-Euro-Spende der Sparkasse für die Kinder- und Jugendarbeit 3000 Euro abzuzweigen, um die Deckungslücke im vom Rat beschlossenen Haushalt 2014 zu schließen.

Die Unterdeckung ist eingetreten, weil die Vereine 2013 weniger entgeltpflichtige Stunden in den Sporthallen und im Lehrschwimmbecken absolviert haben als erwartet. So kamen statt der im Haushalt stehenden 12 500 Euro nur rund 9260 Euro in die Kasse.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Reinhard Paffen hatte, auf der Sparkassenspende fußend, einen detaillierten Vorschlag vorgelegt, der die Gebühren für Kindergruppen auf dem bisherigen Niveau belassen, Erwachsenengruppen stärker belasten und zusätzlich die Vereine um 3000 Euro entlasten sollte.

Die zuständige Baudezernentin Anita Klotz äußerte indes Bedenken. Schon der bisherige Verwaltungsaufwand sei „immens hoch“, eine Gebührenstaffelung würde ihn weiter erhöhen.

Die beschlossene Regelung soll aber, darauf pochte SPD-Fraktionschef Udo Wassenhoven, nur im laufenden Jahr gelten, denn es sei schließlich nicht sicher, ob auch 2015 mit einer Zuwendung der kommunalen Kreditinstituts zu rechnen sei. Er empfahl zudem mit Blick auf das milde Winterwetter, die Jahresendabrechnung der Heizkosten abzuwarten. Und Klotz rechnet aufgrund des geschärften Kostenbewusstseins der Hallennutzer mittelbar mit positiven Effekten.

(gep)