Aldenhoven: Goretti-Basar in Aldenhoven unterstützt Einrichtungen in Brasilien

Aldenhoven: Goretti-Basar in Aldenhoven unterstützt Einrichtungen in Brasilien

Nach den erfolgten Umbauarbeiten und der Fertigstellung des Kirchenvorplatzes wird in diesem Jahr in Aldenhoven am Sonntag, 3. Dezember, auch wieder zum Goretti-Basar eingeladen. Dabei können sich die Besucher auf die berühmten Reibekuchen, leckeren Kuchen, den großen Büchermarkt, eine Verlosung mit zahlreichen Preisen und auf viele Stände mit Geschenkartikeln und vorweihnachtlichen Basteleien freuen.

Ein Getränkestand und viele kulinarische Leckereien runden das Angebot ab. Einen Höhepunkt des Tages stellt der Festgottesdienst um 11 Uhr in der Martinuskirche dar, den Bruder Augustinus von der Dortmunder Franziskaner-Mission zelebrieren wird. Er wird er unterstützt von Schwester Maria Goretti und Schwester Veronika vom Orden der Franziskanerinnen aus Olpe. Die musikalische Gestaltung hat der Eschweiler Jószef-Acs-Chor übernommen. Dazu wird Schwester Veronika auf dem Saxophon solistische Einlagen vortragen.

Seit über 40 Jahren unterstützt die Goretti-Aktion Aldenhoven die von den Franziskanerorden in Dortmund und Olpe betriebenen Einrichtungen „Frei Alberto Schule“ und „Traum der Aline“ in Sao Luis, einer im Nordosten von Brasilien gelegenen Großstadt.

Viele Jahrzehnte war die Namensgeberin Schwester Maria Goretti — eine ehemalige Kindergartenschwester in Aldenhoven — die Vertrauensperson in Brasilien, nachdem sie von ihrem Orden nach Südamerika verpflichtet wurde.

Bis heute ist diese Unterstützung ein humanes Bestreben der Aldenhovener Aktion. „Uns war und ist es ein von Herzen kommendes Anliegen, diese Projekte weiter zu unterstützen, zumal uns immer wieder berichtet wird, was dort in den Einrichtungen mit unseren Hilfsmitteln möglich ist und wie die finanziellen Mittel zum Wohle der Kinder eingesetzt werden“, so wird es vom Vorstand der Aktion deutlich unterstrichen.

„In erster Linie unterstützen wir damit die Schulspeisung und möchten so sicherstellen, dass die Kinder, denen es nicht gut geht und die zumeist auf der Straße oder unter teils menschenunwürdigen Bedingungen leben müssen, täglich eine warme Mahlzeit erhalten und schulisch betreut werden.“

(zts)
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